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März 1848 in Oberösterreich: Halbe Revolution, ganze Befreiung

  • Sonntag, 16. März 2008 @ 10:14
Geschichte Die erste Wiener Revolutionswelle vom März 1848 fand in Oberösterreich ihr Echo vor allem in den Städten, wo man endlich eine zeitgemäße Verfassung und seine wirtschaftliche Freiheit ersehnte.

Am 16. März ruhte in ganz Linz die Arbeit, Bürgergarden bildeten sich in Linz, Steyr, Wels, Gmunden, Vöcklabruck, Grieskirchen, Braunau, Ried und im Salzkammergut. Vereinzelt kam es auch zu Aktionen gegen lokale Behörden, aber die Bürgergarden hatten ja auch die Aufgabe, den bürgerlichen Besitz vor der „Anarchie“, sprich: vor den Besitzlosen, den Arbeitern, zu schützen.

Epilog: Fragmente des Widerstands

  • Freitag, 14. März 2008 @ 20:04
Geschichte Von Erika Krenn

Unter dem Titel „Fragmente des Widerstands“ startete 2005 das Freie Radio Salzkammergut eine Sendereihe, die 9 Ausstrahlungen von je einer Stunde umfasste. Die Idee ein solches Projekt zu realisieren, hatte im Frühjahr 2004 Redakteur David Guttner. Es ist ihm gelungen, ein sehr sorgfältig recherchiertes, spannendes und zugleich unglaublich berührendes Hörspiel über den Widerstand gegen das Naziregime im Salzkammergut zu erarbeiten.

Widerstand als Opfer des „Opfer“-Diskurses

  • Mittwoch, 12. März 2008 @ 11:11
Geschichte Österreich als „erstes Opfer“, Österreicher als „erste Arisierer“ – und die vergessene Rolle der KPÖ. Wie der Widerstand zum ersten Opfer des „Opfer“-Diskurses wurde. Von Winfried R. Garscha

Opferverbände gedachten des Widerstandes

  • Mittwoch, 12. März 2008 @ 10:17
Geschichte Mit einer Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag der Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland im März 1938 gedachte am 12. März 2008 die Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände OÖ (KZ-Verband, Sozialdemokratische Freiheitskämpfer, ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten, Israelitische Kultusgemeinde) beim Mahnmal am Linzer Bernaschekplatz des antifaschistischen Widerstandes und der Opfer des Faschismus.

Die KPÖ zum 70. Jahrestag der Annexion Österreichs

  • Donnerstag, 6. März 2008 @ 20:00
Geschichte 1938 erfolgte die Okkupation Österreichs durch Nazideutschland, bestätigt durch eine Volksabstimmung bei der über 99 Prozent der Bevölkerung – die Mehrheit davon keineswegs nur unter Druck – diesem „Anschluss“ zustimmte. Die „übelste, niederträchtigste und gewaltbereiteste Richtung“ (Hans Rauscher) bekam die Oberhand, ein „Hexensabbat des Pöbels und ein Begräbnis aller menschlichen Würde“ (Carl Zuckmayer) prägten diesen „Anschluss“.

Zum Gedenkjahr 2008

  • Mittwoch, 5. März 2008 @ 13:55
Geschichte Von Otto Treml

Das heurige Jahr hat für die neuere Geschichte unseres Landes eine große Bedeutung. Vor 70 Jahren, im März 1938, wurde Österreich von Hitler-Deutschland annektiert und als „Ostmark“ dem Großdeutschen Reich eingegliedert.

Manfred Mugrauer (Hg.): Öffentliches Eigentum – eine Frage von Gestern?

  • Dienstag, 22. Januar 2008 @ 08:00
Geschichte Am 26. Juli 1946 beschloss der Nationalrat mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und KPÖ das 1. Verstaatlichungsgesetz, mit dem die Schlüsselindustrien und österreichischen Großbanken verstaatlicht wurden. 1947 wurde die gesamte Elektrizitätswirtschaft in staatlichen Besitz überführt. Heute, über 60 Jahre danach, sind von den Verstaatlichungen nur noch marginale Reste in Form von ÖIAG-Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen wie AUA, OMV, Post AG und Telekom Austria übrig geblieben.

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