Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Der Dieb als „Volksschädling'

  • Dienstag, 16. Oktober 2007 @ 08:34
Geschichte Friedl Garscha stellte auf dem Bundesdelegiertentag 2007 des KZ-Verbandes neue Forschungsergebnisse zur NS-Justiz vor.

Wenn in Österreich von der Justiz zur Zeit der NS-Herrschaft die Rede ist, wird darunter meist die politische Strafjustiz verstanden, d. h. Gerichtsverfahren wegen Hoch- und Landesverrat sowie Wehrkraftzersetzung.

Der kalte Krieg und das Kommunistische Informationsbüro

  • Samstag, 15. September 2007 @ 08:00
Geschichte Am 15. September 1947 wurde das „Informationsbüro der Kommunistischen und Arbeiterparteien“ (Kominform) gegründet, das bis 1956 bestand. Mitglieder des Kominform waren die Kommunistischen Parteien der Sowjetunion, von Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien (bis 1948), Albanien (ab 1947), Frankreich und Italien. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) erhielt nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1949 Beobachterstatus. Sitz des Kominform war anfangs Belgrad, nach dem Ausschluss Jugoslawiens 1948 wurde der Sitz nach Bukarest verlegt. Nachstehend ein Auszug aus dem Artikel „Internationale kommunistische Bewegung: Vom VII. Kongress der Komintern bis zum XX. Parteitag der KPdSU“ von Harald Neubert zur Geschichte des Kominform.

Aktenzeichen Aufwiegler

  • Montag, 27. August 2007 @ 06:00
Geschichte Franz Kain über kommunistischen Journalismus.

Im Jahre 1946 erhielten wir von einer literarischen Agentur Gredler aus Westendorf in Tirol einen Roman zur Veröffentlichung angeboten. Das Manuskript bestand aus Zeitungsausschnitten. Die hintere Seite dieser Ausschnitte war stets gespickt mit bunten Nachrichten und Kommentaren, die uns alle geradezu anheimelnd klangen.

Weder ein Heiliger noch ein Drückeberger...

  • Donnerstag, 9. August 2007 @ 06:00
Geschichte Symbolträchtig zum Todestag von Franz Jägerstätter wurde 2006 in Braunau eine Parkanlage nach diesem christlichen Widerstandskämpfer benannt. Der Streit um seine Person hat vor allem in den 90er Jahren hohe Wellen geschlagen: Die einen sehen in Franz Jägerstätter die Personifizierung des christlichen Widerstandes gegen den Nazifaschismus schlechthin und betreiben sogar seine Seligsprechung. Andere unterstellen ihm zumindest indirekt Antisemitismus mit dem Vorwurf, nichts gegen die Verfolgung der Juden gesagt oder geschrieben zu haben, was freilich für fast alle WiderstandskämpferInnen zutrifft, wie der frühere Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wolfgang Neugebauer, feststellte. Beide Seiten interpretieren in den Mesner aus Sankt Radegund im Innviertel Aspekte hinein, die seiner Person nicht gerecht werden.

Der erste Weltkrieg und unsere Zeit

  • Mittwoch, 1. August 2007 @ 01:44
Geschichte Von Hans Hautmann

Der Jahrestag des Ausbruchs des ersten Weltkriegs hat eine Flut von neuen Büchern, Erinnerungsartikeln, Fernsehsendungen, Stellungnahmen und Einschätzungen gebracht. Das, verglichen mit den vergangenen Jahrzehnten, gesteigerte Interesse ist ein Anzeichen dafür, dass man die zentrale Bedeutung dieses Ereignisses mehr und mehr erkennt – etwas, was für marxistische Geschichtsbetrachter schon immer eine Selbstverständlichkeit war.

Steyrer Appell

  • Donnerstag, 24. Mai 2007 @ 23:28
Geschichte für die Erhaltung und Weiterentwicklung der verstaatlichten Industrie und Gemeinwirtschaft

verabschiedet von den Teilnehmern der gesamtösterreichischen Solidaritätskonferenz für die verstaatlichte Industrie am 24. Mai 1987 in Steyr.

In der „Heiligen Dreifaltigkeit“

  • Dienstag, 24. April 2007 @ 01:53
Geschichte Dass sich Österreich zu einer eigenständigen Nation entwickelte, arbeitete wesentlich und auf marxistischer Grundlage Dr. Alfred Klahr (geboren am 16. September 1904 in Wien, im Juni oder Juli 1944 von einer deutschen Streife in Warschau erschossen) aus.

Stimmen zu Alfred Klahrs Theorie der „österreichischen Nation“

  • Samstag, 24. März 2007 @ 18:59
Geschichte Alfred Klahr sei „der erste ernsthafte Versuch eines wissenschaftlichen Nachweises zu danken [...], daß die Österreicher keinen Teil der deutschen Nation darstellen, sondern sich in einer eigenen Entwicklung zu einer eigenen Nation gebildet haben. Schon die Tatsache, daß er überhaupt diese Frage aufgerollt hat, sichert Alfred Klahr einen Ehrenplatz in der Geistesgeschichte Österreichs.“ (Franz Marek: Die österreichische Nation in der wissenschaftlichen Erkenntnis; in: Die österreichische Nation. Zwischen zwei Nationalismen, hg. von Albert Massiczek. Wien, Frankfurt, Zürich: Europa Verlag 1967, S. 153-162, hier S. 153)

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