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1912: Der Titania-Streik in Wels

  • Mittwoch, 7. März 2012 @ 08:00
Geschichte Die Titania-Werke in Untereisenfeld, ehedem Gemeinde Pernau, waren auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Maschinen spezialisiert und beschäftigten etwa 120 Arbeiter, als am 7. März 1912 die Bekanntgabe verringerter Akkordsätze einen Tumult auslösten und 107 Arbeiter die Arbeit niederlegten.

Michael Scharang: Februar 34 – ein Glücksfall

  • Sonntag, 12. Februar 2012 @ 08:00
Geschichte Österreichs sozialdemokratische Parteiführung ist stolz auf die Parteidisziplin, die durch- zusetzen den Hauptteil ihrer Tätigkeit ausmacht. Sie ist strikt gegen einen Aufstand. Der Aufstand findet trotzdem statt. 12. Februar 1934 oder: Vom Triumph der Widersetzlichkeit gegen das Berechenbare.

Peter Kammerstätter: Dem Galgen, dem Fallbeil, der Kugel entkommen

  • Samstag, 10. Dezember 2011 @ 08:00
Geschichte Neun Lebensbilder aus dem Widerstand werden in einem vom KZ-Verband Oberösterreich herausgegebenen und im Verlag Edition Geschichte der Heimat erschienenen Buch von Peter Kammerstätter (1911-1993) dargestellt.

Wäre der Schutzbundführer August Moser aus Steyr nicht in einem Arbeiterhäusel versteckt worden, wäre er der standrechtlichen Hinrichtung kaum entgangen. Sepp Bloderer und Franz Draber saßen schon in der Todeszelle des Gefängnisses München-Stadelheim. Erwin Steyrer wurde mit dem Vermerk „Rückkehr unerwünscht“ ins KZ Flossenbürg eingeliefert. Maria Ehmer wurde bei ihrer Flucht aus der Gestapo-Haft während eines Bombenangriffes vom Wachpersonal lebensgefährlich angeschossen. Peter Kammerstätters Sammlung von Lebensbildern aus dem Widerstand könnte dramatischer und informativer nicht sein.

Sozialismus braucht Mehrheiten

  • Samstag, 13. August 2011 @ 08:00
Geschichte Erklärung der Historischen Kommission der LINKEN zum 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer

Mit Beginn dieses Jahres ist die nicht enden wollende Erinnerungsschlacht um den Bau und den Fall der Berliner Mauer neu entfacht worden. Das einstige Symbol der Spaltung Deutschlands und Europas, ja der Welt schlechthin, wird gern und oft im politischen Tagesgeschäft gegen die Linken in der Bundesrepublik instrumentalisiert. Zum 50. Jahrestag hat die Historische Kommission beim Parteivorstand der LINKEN erneut eine Erklärung erarbeitet, die ND hier im vollen Wortlaut veröffentlicht.

Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer 1936-1939

  • Sonntag, 17. Juli 2011 @ 08:00
Geschichte Fünf Jahre nach seinem Ersterscheinen legten Hans Landauer und Erich Hackl 2008 im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft eine überarbeitete und erweiterte Fassung des „Lexikons der österreichischen Spanienkämpfer 1936-1939“ vor: Knapp 1.400 Österreicher befanden sich unter den Freiwilligen, die im Spanischen Bürgerkrieg gegen den Faschismus kämpften, die Demokratie verteidigten oder die Idee einer sozialen Revolution verfochten.

Das Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen, eine vollständige Liste dieser Frauen und Männer zu erstellen und sie in ihren biographischen Umrissen kenntlich zu machen.

Bachmanning: Gedenkinitiative zur NS-Vergangenheit

  • Dienstag, 21. Juni 2011 @ 23:00
Geschichte Über 80 Personen nahmen an einer Feierstunde zur Enthüllung einer Gedenktafel am Gemeindeamt von Bachmanning (Bezirk Wels-Land) am 21. Juni 2011 teil, auf welcher örtlicher Opfer des NS-Faschismus gedacht wird.

Auf der durch die Initiative des ehemaligen Gemeindevorstandes Ernst Huber angebrachten Gedenktafel wird der Häftlinge des KZ-Nebenlagers Bachmanning (vorwiegend Spanier und Polen), der vom NS-Regime ermordeten Sinti-Großfamlie Rosenfels-Jungwirth, des kommunistischen Widerstandskämpfers Alois Steiner sowie der im „Fremdvölkischen Kinderheim“ Schloss Etzelsdorf in Pichl umgekommenen Zwangsarbeiterinnenkinder Paul und Wladimir gedacht.

Eigruber gab den Mordbefehl

  • Sonntag, 8. Mai 2011 @ 17:52
Geschichte Ansprache von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner bei der Kranzniederlegung an der Gedenktafel für Sepp Teufl im Rahmen der Befreiungsfeier am 8. Mai 2011.

Im Programm des Mauthausen-Komitees Österreich für die heutige Befreiungsfeier werden Gedenken an Richard Bernaschek und Leopold Figl ausgewiesen. Ob es Absicht oder Zufall ist, dass vergessen wurde eines Repräsentanten der KPÖ als der dritten Gründerpartei der 2. Republik die zudem die größten Opfer im Kampf gegen den Faschismus gebracht hat zu gedenken sei dahingestellt.

Repräsentant einer neuen Zeit

  • Dienstag, 12. April 2011 @ 08:00
Geschichte Juri Gagarins Österreich-Besuch im Mai 1962. Von Manfred Mugrauer. Bild: Juri Gagarin bei seinem Besuch in Linz 1962.

Vor knapp 50 Jahren, am 12. April 1961, umkreiste Juri Gagarin als erster Mensch den Erdball und leitete mit dem Flug von „Wostok 1“ das Zeitalter des bemannten Raumfluges ein.1 Als erster Mensch sah er die Erde in ihrer Gestalt als Globus und die Nachtschwärze des Weltalls. Für die Sowjetunion bedeutete die Tatsache, dass Gagarin nach seinem 108-minütigen Flug wohlbehalten auf die Erde zurückkehrte, einen weiteren Triumph in der Erschließung des Alls.

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