Der junge Marx
- Sonntag, 11. November 2007 @ 08:18
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Friedl Garscha stellte auf dem Bundesdelegiertentag 2007 des KZ-Verbandes neue Forschungsergebnisse zur NS-Justiz vor.
Am 15. September 1947 wurde das „Informationsbüro der Kommunistischen und Arbeiterparteien“ (Kominform) gegründet, das bis 1956 bestand. Mitglieder des Kominform waren die Kommunistischen Parteien der Sowjetunion, von Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien (bis 1948), Albanien (ab 1947), Frankreich und Italien. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) erhielt nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1949 Beobachterstatus. Sitz des Kominform war anfangs Belgrad, nach dem Ausschluss Jugoslawiens 1948 wurde der Sitz nach Bukarest verlegt. Nachstehend ein Auszug aus dem Artikel „Internationale kommunistische Bewegung: Vom VII. Kongress der Komintern bis zum XX. Parteitag der KPdSU“ von Harald Neubert zur Geschichte des Kominform.
Franz Kain über kommunistischen Journalismus.
Symbolträchtig zum Todestag von Franz Jägerstätter wurde 2006 in Braunau eine Parkanlage nach diesem christlichen Widerstandskämpfer benannt. Der Streit um seine Person hat vor allem in den 90er Jahren hohe Wellen geschlagen: Die einen sehen in Franz Jägerstätter die Personifizierung des christlichen Widerstandes gegen den Nazifaschismus schlechthin und betreiben sogar seine Seligsprechung. Andere unterstellen ihm zumindest indirekt Antisemitismus mit dem Vorwurf, nichts gegen die Verfolgung der Juden gesagt oder geschrieben zu haben, was freilich für fast alle WiderstandskämpferInnen zutrifft, wie der frühere Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wolfgang Neugebauer, feststellte. Beide Seiten interpretieren in den Mesner aus Sankt Radegund im Innviertel Aspekte hinein, die seiner Person nicht gerecht werden.
Von Hans Hautmann