Schlecht informiert
- Sonntag, 17. Mai 2009 @ 15:15
Von Leo FurtlehnerDer Leserbriefschreiber Hubert Braunreiter aus Molln ist offensichtlich schlecht über die Ereignisse am 1. Mai in Linz instruiert. Das ist kein Wunder, ist Molln doch weit weg von Linz und daher kaum anzunehmen, dass Herr Braunreiter Zeuge der Vorgänge war. Als gegenüber der Behörde verantwortlicher Anmelder der Demonstration muss ich daher einige Dinge richtigstellen.





Zur Behauptung bei einer KPÖ-Demonstration (tatsächlich war es eine Bündnisdemonstration eines Aktionskomitees) am 1. Mai in Linz sei es zu "schweren Zusammenstößen zwischen einigen Demonstranten und der Polizei" gekommen muss ich als gegenüber der Behörde verantwortlicher Anmelder der nämlichen Demo eine Klarstellung vornehmen:
Von Edith Friedl
Rund 700 Menschen aller Altersgruppen und verschiedener politischer Richtungen demonstrierten am 8. Mai 2009 in Linz gegen Polizeigewalt und für die Erhaltung der Demonstrationsfreiheit. Der Anlass dafür waren die massiven Polizeiübergriffe am 1. Mai 2009, die letztlich zur Verhinderung der linken Maidemonstration des Aktionskomitees 1. Mai geführt hatten und in deren Folge sich ein breites überparteiliches Bündnis gegen Polizeigewalt und für Demonstrationsfreiheit gebildet hat, dem bereits über 130 Organisationen und über 300 Einzelpersonen als UnterstützerInnen angehören.
Bei einer Pressekonferenz informierte das Bündnis gegen Polizeigewalt und für Demonstrationsfreiheit am 8. Mai 2009 über die Polizeiübergriffe bei der linken Maidemonstration am 1. Mai dieses Jahres. Das Bündnis hat sich als spontane Reaktion auf die Vorfälle am 1. Mai in Linz gegründet: „Wir wollen die polizeiliche Repression nicht einfach so hinnehmen, und fordern die lückenlose Aufklärung der Ereignisse sowie die Rückkehr zu demokratischen Spielregeln", so Bündnissprecherin Vanessa Gaigg.