März 1848 in Oberösterreich: Halbe Revolution, ganze Befreiung
- Sonntag, 16. März 2008 @ 10:14
Die erste Wiener Revolutionswelle vom März 1848 fand in Oberösterreich ihr Echo vor allem in den Städten, wo man endlich eine zeitgemäße Verfassung und seine wirtschaftliche Freiheit ersehnte.Am 16. März ruhte in ganz Linz die Arbeit, Bürgergarden bildeten sich in Linz, Steyr, Wels, Gmunden, Vöcklabruck, Grieskirchen, Braunau, Ried und im Salzkammergut. Vereinzelt kam es auch zu Aktionen gegen lokale Behörden, aber die Bürgergarden hatten ja auch die Aufgabe, den bürgerlichen Besitz vor der „Anarchie“, sprich: vor den Besitzlosen, den Arbeitern, zu schützen.





Von Erika Krenn
Josef Duschill, von seinen Freunden Joschi genannt, wurde am 14. März 1913 in Breitbrunn, Gemeinde Kirchberg-Thening (Bezirk Linz-Land) geboren. Sein Heranwachsen war, wie das von vielen seiner Generation, hart und entbehrungsreich und ein stetiges Ringen um das Notwendigste. Schon mit zehn Jahren verloren er und seine sechs Geschwister die Mutter und er musste schon früh Tätigkeiten aufnehmen mit denen er sich das Schulgeld für die Figulyschule finanzierte. 
Franz Fend über kulturpolitische Kontinuitäten, die man sich anlässlich des 70. Jahrestages der Annexion Österreichs durch Nazi-Deutschland in Erinnerung rufen sollte.
Österreich als „erstes Opfer“, Österreicher als „erste Arisierer“ – und die vergessene Rolle der KPÖ. Wie der Widerstand zum ersten Opfer des „Opfer“-Diskurses wurde. Von Winfried R. Garscha
Mit einer Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag der Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland im März 1938 gedachte am 12. März 2008 die Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände OÖ (KZ-Verband, Sozialdemokratische Freiheitskämpfer, ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten, Israelitische Kultusgemeinde) beim Mahnmal am Linzer Bernaschekplatz des antifaschistischen Widerstandes und der Opfer des Faschismus. 
Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses