
Die erste Wiener Revolutionswelle vom März 1848 fand in Oberösterreich ihr Echo vor allem in den Städten, wo man endlich eine zeitgemäße Verfassung und seine wirtschaftliche Freiheit ersehnte.
Am 16. März ruhte in ganz Linz die Arbeit, Bürgergarden bildeten sich in Linz, Steyr, Wels, Gmunden, Vöcklabruck, Grieskirchen, Braunau, Ried und im Salzkammergut. Vereinzelt kam es auch zu Aktionen gegen lokale Behörden, aber die Bürgergarden hatten ja auch die Aufgabe, den bürgerlichen Besitz vor der „Anarchie“, sprich: vor den Besitzlosen, den Arbeitern, zu schützen.