
Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Michael Spindelegger,
Die aktuelle globale Verschlechterung der Wirtschaftsdaten und die militärische Zuspitzung des Konflikts im Nahen Osten haben die humanitäre Katastrophe in Simbabwe aus den Schlaglichtern der Medienaufmerksamkeit verdrängt. Bei einem Projektbesuch anfangs Jänner im Südwesten des Landes konnten wir uns davon überzeugen, daß die Lage dort, insbesondere für die ländliche Bevölkerung nichts an Dramatik verloren hat, im Gegenteil: den schleichenden Kollaps des Landes haben bereits mehrere tausend Menschen mit dem Leben bezahlt, während zehntausende weitere von Seuchen und Hungertod bedroht sind.