Wels: Erinnerungen zum Voranschlag 2010
- Montag, 22. Februar 2010 @ 21:08
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„Ohne Alternativen anzubieten will die ÖVP mit einem Antrag zur Evaluierung der Linzer Jugendzentren diese Einrichtungen gezielt in ein schlechtes Licht rücken“, meint die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. Der ÖVP-Antrag wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung gegen die Stimme der KPÖ dem Sozial- und Integrationsausschuss zugewiesen.
Die Stadt Linz ist jener Ort, an dem wir leben und an dem wir arbeiten. Sie ist jener Ort, an dem wir die Bedingungen unseres Lebens mitgestalten wollen. Doch die Bedingungen für das Politikmachen in den Städten und Gemeinden haben sich grundsätzlich geändert.
Der Linzer Gemeinderat hat am 3. Dezember 2009 mehrheitlich die Errichtung einer Stadtwache beschlossen und den Sicherheits- und Ordnungsausschuss mit der Ausarbeitung der Grundlagen dafür beauftragt. Diese Stadtwache soll ab September 2010 zunächst mit 18, später mit 30 Aufsehern aufgestellt werden.
Am 17.09.2009 wurde Günther Z. im Rahmen der Prozesse zum 1. Mai in Linz vom Vorwurf des „Widerstands gegen die Staatsgewalt“ freigesprochen. Er war einer der fünf Verhafteten der Maidemonstration.
Scharfe Kritik am Welser Bürgermeister Peter Koits (SPÖ) wegen dessen Forderung nach einer Gesetzesänderung zur Schaffung von mehr Kompetenzen für Stadtwachen erhebt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner: „Obwohl Koits schon durch die ihm aufgezwungene Stichwahl gegen den mit rechtsextremen Kontakten belasteten FPÖ-Kandidaten Wieser gewarnt sein müsste begibt er sich noch weiter auf die schiefe Ebene des reaktionären Sicherheitsdiskurses“.
Von Josef Knasmüller, KPÖ-Bezirkssprecher Wels