Bettelverbote sind Ausdruck sozialer Kälte
- Montag, 16. Januar 2012 @ 16:47
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Wie die nun veröffentlichte Linzer BürgerInnenbefraung 2011 belegt, ist die Ablehnung zur Stadtwache nahezu gleich groß wie die Zustimmung. Angesichts der Unterstützung und Werbung durch die drei größten Gemeinderatsparteien sind die Akzeptanzwerte mehr als dürftig. Wobei die Fragen ohne die Kosten dieser Einrichtung bewusst zu machen gestellt wurden.
Als bemerkenswerten politischen Schulterschluss interpretiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner das Auftreten des prominenten Vertreters des konservativ-katholischen Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV) Paul Eiselsberg (IMAS) bei einer Veranstaltung der deutschnationalen Burschenschaft Arminia Czernowitz am 11. Jänner 2012 an der Linzer Johannes-Kepler-Universität.
Entschieden zurückgewiesen wird der Vorstoß des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) für eine Privatisierung der gesamten E-Wirtschaft von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Zu Jahresbeginn hatte der Wifo-Ökonom Michael Böheim eine solche Privatisierung der Energieversorger zur Geldbeschaffung für Bund und Länder vorgeschlagen und mit mangelnder Konkurrenz begründet.
Als absurde Provokation bezeichnet KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner den Vorstoß von Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP), ausgetretene Kirchenmitglieder, Konfessionslose oder Angehörige anderer Religionsgemeinschaften durch eine als Kulturabgabe getarnte Strafsteuer zur Erhaltung kirchlicher Bauten zur Kasse zu bitten.
Die Linzer KPÖ nimmt die Pressekonferenz „Verkehr in Linz – Bilanz und Ausblick auf 2012“ von Verkehrsreferent VBgm. Klaus Luger (SP) zum Anlass für Kritik an der derzeitigen Verkehrspolitik der Stadt. Nach Meinung der KPÖ zeigt diese trotz aller anderslautenden Bekundungen noch immer eindeutig in Richtung motorisierter Individualverkehr.