FPÖ-Polizist lobt Neonazi-Band
- Freitag, 24. Mai 2013 @ 10:58
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Am Beginn der 34. Sitzung des Linzer Gemeinderates am 23. Mai 2013 stand die Angelobung eines neuen Gemeinderates: Markus Krazl (FPÖ) folgte dem im April nach Bekanntwerden seiner rechtsextremen Aktivitäten zurückgetretenen Sebastian Ortner, der als FPÖ-Klubobmann von Markus Hein, einem Burschenschafter der stramm-rechten „Arminia Czernowitz“ beerbt wurde. Mit dieser FP-Rochade verbunden waren auch umfangreiche Neu- und Umbesetzung von Ausschüssen.
Stellungnahme von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn zum Umweltticket bei der Gemeinderatssitzung am 23.5.2013 Jahresnetzkarten.
Als Irrweg bezeichnet KPÖ-Kommunalsprecher Leo Furtlehner die Absicht der EU, im globalen Wettbewerb um möglichst billige Energie auf eine Renaissance der Atomkraft zu setzen. Im Gleichklang mit der Umweltorganisation Greenpeace sieht auch die KPÖ eine CO2-Reduktion als einziges Klimaziel als verkürzt, weil damit der Atomlobby in die Hände gespielt wird. Notwendig sind vielmehr klare Ziele für Reduktion, Effizienz und Erneuerbarkeit um eine Reduktion der CO2-Emissionen um mindestens 55 Prozent und einen Anteil erneuerbaren Energien von mindestens 45 Prozent zu erreichen.
Aufschlussreich ist die Beantwortung einer KPÖ-Anfrage bei der Gemeinderatssitzung am 7. März 2013 durch Finanzstadtrat Johann Mayr (SPÖ). Die KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn hatte dabei um Auskunft über Zuschüsse für das Design Center (DC) ersucht. Wie Stadtrat Mayr nunmehr mitteilt, hat die Stadt im Zeitraum von 2007 bis 2012 insgesamt 0,98 Millionen Euro Zuschüsse für die Design Center Linz Betriebsgesellschaft (DCB) geleistet, davon allein 0,75 Millionen Euro im Rahmen einer Verlustübernahmevereinbarung im Jahr 2012.