Dazu kann es nur ein klares Nein geben!
- Samstag, 11. Oktober 2014 @ 22:00
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Die Forderung nach einer wirksamen Bekämpfung des Rechtsextremismus bei gleichzeitiger klarer Abgrenzung der demokratischen Parteien von der FPÖ, die Aufhebung des im Landtag von ÖVP, SPÖ und FPÖ beschlossenen Bettelverbotes und die Forderung nach sofortiger Beendigung der Kooperation der Linzer SPÖ mit dem Kulturverein Avrasya der türkisch-faschistischen „Grauen Wölfen“ waren die wesentlichen inhaltlichen Ansagen der 14. Jahreskonferenz des OÖ Netzwerkes gegen Rassismus und Rechtsextremismus am 11. Oktober 2014 im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels.
Zwischen 1.300 (Schätzung der Polizei) und 2.000 (Schätzung des ÖGB) Menschen demonstrierten am 11. Oktober 2014 in Linz im Rahmen des europaweiten Aktionstages gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat Pläne präsentiert, wie die Verbreitung von Symbolen des „Islamischen Staates“ (IS) und der Al-Kaida künftig bestraft werden soll. Die Details dieser Pläne rufen nun die Kritik des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) hervor. „Kein Demokrat kann etwas dagegen haben, wenn die Propaganda gefährlicher menschenverachtender Gruppen bekämpft wird“, sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. „Allerdings ist es völlig unverständlich, dass für die Verbreitung von NS-Symbolen dann deutlich geringere Strafen gelten sollen.“
Die Linzer KPÖ fordert von Bürgermeister Luger eine konstruktive Haltung bei der Suche nach einem Quartier für AsylwerberInnen. "Nur Nein zu sagen und sich mit allen Mitteln gegen eine befristete Nutzung der Hiller-Kaserne zu wehren, ist zu wenig und das falsche Zeichen. Wenn der Linzer Bürgermeister der Meinung ist, das 'Massenquartier' Hiller-Kaserne ist nicht geeignet, dann soll er Alternativen vorlegen", meint KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn.
Die EU-Kommission befürchtet ein Scheitern der Freihandelsabkommen und lehnt die geplante Europäische Bürgerinitiative ab. Die „Initiativplattform TTIP stoppen Oberösterreich“, verurteilt diese Entscheidung vom 11.09.14 der EU-Kommission mit der eine Europäische BürgerInneninitiative (EBI) gegen TTIP und CETA verhindert wird.