Franz Mayer (1914-1934)
- Dienstag, 12. Februar 2019 @ 08:00
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Noch deutlicher als in den Vorjahren ist das Gedenken an den Februaraufstand von 1934 als letzten verzweifelten Versuch der Arbeiter_innenbewegung die Demokratie zu retten heuer zum 85. Jahrestag dieses für Österreich geschichtsprägende Ereignis durch die Politik der schwarz-blauen Koalition in Hinblick auf bedenkliche Parallelen zur heutigen Zeit zu sehen, konstatiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.
„Eine Liebeserklärung an den Antifaschismus“ – unter diesem Motto steht die am Valentinstag 14. Februar 2019 stattfindende Donnerstagsdemo in Linz.
Wes ewiggestrigen Geistes Kind die deutschnationalen Burschenschaften sind kommt bereits in ihren Verbindungsnamen zum Ausdruck. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Verbindung „Ostmark zu Linz“, konstatiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner: „Wenn FPÖ-Verteidigungssprecher Reinhard Bösch, selbst Mitglied der Burschenschaft Teutonia, seine Aussage, der Begriff „Ostmark“ sei „heute nicht mehr verwendbar und inakzeptabel“ erst meint, hat er gründlichen Handlungsbedarf“, so Furtlehner.
Die Untätigkeit der Landesregierung gegen rechtsextreme Aktivitäten ist ein klares Indiz dafür, dass sich die ÖVP in politische Geiselhaft ihres Koalitionspartners FPÖ – die bekanntlich personell und organisatorisch heillos mit dem Rechtsextremismus verfilzt ist – begeben hat, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fest.
In einem Offenen Brief wenden sich 91 Persönlichkeiten an Landeshauptmann Thomas Stelzer: Sie verweisen darauf, dass in Oberösterreich seit Jahren die meisten rechtsextremen Straftaten aller Bundesländer begangen werden. Und sie verlangen Maßnahmen, um diese Hasskriminalität sowie andere rechtsextreme Aktivitäten endlich wirksam zu bekämpfen.
Der Burschenbundball im Linzer Vereinshaus ist kein harmloser Faschingsball, sondern eine festliche Inszenierung des Deutschnationalismus und damit eine Verleugnung der österreichischen Nation und ein Affront gegen den antifaschistischen Verfassungsauftrag der 2. Republik, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27.1. fordern die Jungen Linken Linz die Umbenennung der Dinghoferstraße, die nach dem ehemaligen Linzer Bürgermeister und bekennenden Antisemiten benannt ist. Stattdessen soll diese künftig als „Straße der Befreiung“ geführt werden. Die Jungen Linken kritisieren den ignoranten Umgang der Stadt Linz mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Immer wieder stoßen HistorikerInnen auf blinde Flecke.