KPÖ kritisiert Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr

Montag, 4. November 2024 @ 07:57

Die KPÖ äußert scharfe Kritik an den angekündigten Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr, die ab 1. Jänner 2025 in Kraft treten. Insbesondere die Erhöhung des KlimaTicket Österreich um 7,7 Prozent auf 1.179,30 Euro stößt auf großes Unverständnis. Auch für die Kategorien Jugend, Senior und Spezial wird der Preis auf 884,20 Euro angehoben. Zudem wird der OÖ Verkehrsverbund (OÖVV) mit Jahresanfang ebenfalls seine Tarife „anpassen“ und es ist auch zu erwarten, dass die beliebten regionalen Klimatickets ebenfalls teurer werden. „Diese Preiserhöhungen sind ein weiterer Schritt in die falsche Richtung und stellen eine finanzielle Belastung für die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs dar“, so Michael Roth-Schmida KPÖ OÖ-Verkehrssprecher. „Die steigenden Preise sind nicht nur untragbar, sie gefährden auch die Bemühungen um eine nachhaltige Mobilität.“

Die ÖBB kündigten bereits an, die Preise für Standardtickets ab dem 15. Dezember 2024 um durchschnittlich 4,9 Prozent zu erhöhen, nachdem in den letzten 18 Monaten auf Anpassungen verzichtet wurde. Während die ÖBB einige Ticketpreise, wie die Sparschiene-Tickets, stabil halten, bleibt die allgemeine Preisentwicklung besorgniserregend.

Die KPÖ fordert daher die Verantwortlichen auf, die Preiserhöhungen zu überdenken, um eine für alle leistbare und umweltfreundliche Mobilität zu fördern und zudem transparente Informationen zu den Tarifen bereitzustellen.


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