KPÖ lehnt teuren Vergleich auf Kosten der Bevölkerung ab
- Donnerstag, 23. Juli 2015 @ 16:10
Im Zusammenhang mit sich verstärkenden Anzeichen, dass ein Vergleich der Stadt Linz mit der BAWAG in der unseligen Causa Swap 4175 denkbar ist, bekräftigt die Linzer KPÖ ihre ablehnende Haltung zu einem solchen Schritt: „Dass die BAWAG auf einen solchen Vergleich orientiert ist nicht verwunderlich, kann sie doch damit ohne Leistung eine Riesensumme aus Steuergeldern der Linzer Bevölkerung kassieren“, meint KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. 




Die Schlüsselfrage für den künftigen Finanzausgleich wird sein, ob dieser eine finanzielle Stärkung der Gemeinden und damit der Gemeindeautonomie bringt, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zu den jetzt aufgenommenen Verhandlungen. Das heißt im Klartext, dass die Aufteilung der gemeinschaftlichen Bundesabgaben zugunsten der Gemeinden erhöht werden muss.
Als Handlanger privater Anleger handelt ganz offensichtlich FPÖ-Klubchef Günther Steinkellner mit seinem Vorstoß für die Fusionierung der städtischen Linz AG mit der noch mehrheitlich im Landesbesitz befindlichen Energie AG, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Auffallend dabei ist eine schwarzblaue Kumpanei, hat sich doch LH Josef Pühringer (ÖVP) bereits wiederholt für eine solche Fusion ausgesprochen.