Erstmals 1997 anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel für die Opfer des Kommunistischen Jugendverbandes (KJV) im Kampf gegen das Nazi-Regime an der Klagemauer im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen erschienen gibt es jetzt eine erweiterte Neuauflage der Dokumentation über die Geschichte des KJV.
Zugleich ist diese Dokumentation eine Würdigung des Kampfes des KJV für Demokratie und Sozialismus, gegen Faschismus und Krieg im Zeitraum von 1918 bis 1945.
In der aktualisierten 4. Auflage ist die von der KPÖ-Oberösterreich 2012 anlässlich ihres 110. Geburtstages erstnals herausgegebene Dokumentation über die Widerstandskämpferin Theresia Resi Pesendorfer (21.6.1902-31.10.1989) erschienen.
Resi Pesendorfer hat im Rahmen des antifaschistischen Widerstandes gegen das NS-Regime eine entscheidende Rolle gespielt. Ohne sie wäre die mit Sepp Plieseis verbundene Partisanenbewegung nicht möglich gewesen. Die 48seitige Dokumentation „Ein bescheidenes Leuterl…“ versucht mit ausgewählten Beiträgen über das Leben von Resi Pesendorfer und Erinnerungen an sie gerecht zu werden.
KRANKHEITSBEDINGT MÜSSEN WIR DIE VERANSTALTUNG LEIDER VERSCHIEBEN. DER NEUE TERMIN WIRD RECHTZEITIG BEKANNTGEGEBEN.
Vortrag und Diskussion mit Mirko Messner
Mirko Messner beleuchtet den bewaffneten slowenischen Widerstand in Kärnten im Kontext der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Wiedererstehung Österreichs.
In erweiterter Form neu aufgelegt wurde jetzt die 2002 erstmals erschienene Dokumentation „Schriftsteller, Journalist, Politiker – Franz Kain (1922-1997)“. Das Leben von Franz Kain war sehr bewegt und widerspiegelt das turbulente 20. Jahrhundert.
Schon frühzeitig zur kommunistischen Bewegung gestoßen war Kain im Widerstand gegen den grünen und braunen Faschismus aktiv, wurde inhaftiert, verurteilt und zum berüchtigten Strafbataillon 999 eingezogen. Nach der Kriegsgefangenschaft in den USA kam Kain 1946 nach Österreich zurück und war als Redakteur der „Neuen Zeit“ tätig.
Bürgerkrieg in Österreich. Bewaffneter Widerstand der Arbeiterschaft gegen die Kräfte der Reaktion, Von Hans Hautmann
Der Februar 1934 nimmt in der Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen den Gesellschaftsklassen in Österreich einen besonderen Platz dadurch ein, daß er in der denkbar schärfsten Form, als bewaffneter Kampf, als Bürgerkrieg ausgetragen wurde.
Heuer jährt sich der Februaraufstand des Jahres 1934 gegen das austrofaschistische Regime zum 90. Mal. Die KPÖ lädt deshalb herzlich zu einer Lesung inklusive musikalischer Begleitung ein.
Nach einer Begrüßung von Landessprecherin Gerlinde Grünn und einer thematischen Einleitung zur Bedeutung der Februarkämpfe für die KPÖ von Franz Fend, wird Alenka Maly aus dem Werk "Im Kältefieber - Februargeschichten 1934" herausgegeben von Erich Hackl und Evelyne Polt-Heinzl lesen. Den musikalischen Part übernehmen Paul Schuberth (Akordeon und Stimme) und Tomáš Novák (Geige und Gesang). Anschließend kann der Abend gemütlich an der Bar ausklingen.
Hugo Müller war als Arbeiter der Tabakfabrik, leidenschaftlicher Sportler und Bergsteiger sowie Mitglied des Republikanischen Schutzbundes Teil der Linzer Arbeiterbewegung. Der Neffe Richard Bernascheks musste nach den Februarkämpfen 1934 flüchten. Sein Weg führte ihn über die Tschechoslowakei in die Sowjetunion. Müller war dort neben seiner Arbeit als Dreher an zentraler Stelle im Aufbau der alpinistischen Ausbildung im Kaukasus tätig.