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1934: Der Weg zum Februar - Chronologie 1918-1934

  • Samstag, 12. Februar 2022 @ 08:00
Geschichte
1918: Waffenstillstand (3.11.), Gründung der KPÖ (3.11.), Verzicht von Kaiser Karl I. auf Regierungsgeschäfte (11.11.), Ausrufung der Republik (12.11.)

1919: Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung (16.2.), Landesverweisung des Hauses Habsburg (3.4.), Polizeiangriff auf Demonstration in Wien (17.4.), Entwaffnung des Volkswehr-Bataillons 41 (27.8.), Annahme des Friedensvertrages (6.9.)

1934: Lokalchronik der Februarkämpfe in Oberösterreich

  • Samstag, 12. Februar 2022 @ 08:00
Geschichte
Linz: Eine Hausdurchsuchung der Polizei im Hotel “Schiff” löst den Februaraufstand aus. Schauplatz der Kämpfe zwischen Schutzbund und Militär bzw. Heimwehr sind Wirtschaftshof, Diesterwegschule, Polygonplatz (heute Bulgariplatz), Parkbad und Dorfhalle. Weitere Kampfhandlungen gibt es beim Jägermayrhof, Eisenbahnbrücke und dem Petrinum. Der Generalstreik kommt nicht zustande, Züge fahren weiter, Gas-, Strom- und Wasserversorgung werden nicht unterbrochen. Der Aufstand des Schutzbundes bricht bald zusammen. In Linz gibt es 14 Todesopfer und 984 Verhaftungen.

Antifaschistische Kundgebung zum 12. Februar 1934

  • Mittwoch, 9. Februar 2022 @ 17:09
Geschichte
Am 12. Februar 1934 erfolgte mit dem Februaraufstand der letzte verzweifelte Versuch zur Rettung der Demokratie. Bereits im März 1933 wurde vom austrofaschistischen Kanzler Dollfuß das Parlament ausgeschaltet und die Maiaufmärsche untersagt. Im Mai wurden der Schutzbund sowie die KPÖ verboten und bereits im September 1933 die ersten Anhaltelager errichtet.
Aus diesem Anlass gedenkt die KPÖ OÖ mit einer Kundgebung der Februarkämpfe von 1934 am Samstag, 12. Februar 2022, 11:30 Uhr, Linz, Bulgariplatz.
Die von der KPÖ-Oberösterreich gestaltete Dokumentation „Der Kampf war hart und schwer“ über die Februarkämpfe in Oberösterreich und die Rolle der KPÖ kann per Mail an [email protected] bestellt werden. ➡ https://ooe.kpoe.at/article.php/20080210124352424

Franz Kain: Zehn Ratschläge für den Zeitgeschichtsforscher

  • Montag, 10. Januar 2022 @ 08:00
Geschichte
1. Gehe stets davon aus, daß 50 Jahre nach den bekannten Ereignissen die Geschichte ohnehin neu geschrieben werden muß, und es daher dein Amt ist, alte Einseitigkeiten auszumerzen. Dazu gehören Kriegsschuld Deutschlands, Überbewertung des Widerstandes, die Phantastik der Zahlen und die Verhöhnung des gesunden Volksempfindens in Justiz und Kunst.

Die KPÖ-Oberösterreich erklärt sich solidarisch mit dem SJ-Europacamp

  • Montag, 20. September 2021 @ 14:45
Geschichte Seit den 1960er Jahren besteht das Europacamp der Sozialistischen Jugend in Weißenbach am Attersee und bietet einen der wenigen kostenfreien Badeplätze am Attersee. Auf Betreiben der Landesregierung - insbesondere der ÖVP - wird schon seit einigen Jahren versucht, den Pachtvertrag für das Grundstück auszuhebeln. Dahinter stehen offensichtlich Absichten das attraktive Seegrundstück für kommerzielle Zwecke nutzbar zu machen.

1946: Ein Voestler der "Stunde Null" berichtet

  • Montag, 26. Juli 2021 @ 08:00
Geschichte Nach dem Ende dieses furchtbaren Krieges standen viele Mitarbeiter - welche bereits in den ehemaligen Hermann-Göring-Werken gearbeitet haben oder von der Kriegsgefangenschaft nach Hause gekommen sind, vor einem zerbombten Werk. Die meisten Mitarbeiter suchten den ehemaligen Arbeitsplatz auf und haben sofort mit den Aufräumungsarbeiten begonnen.

1941: Die Sowjetunion am 22. Juni 1941

  • Dienstag, 22. Juni 2021 @ 08:00
Geschichte Von Winfried R. Garscha

Der 22. Juni 1941 bedeutete für die Sowjetunion die schrecklichste Prüfung in ihrer Geschichte. Was wog der jahrelange Terror im Inneren – die "Kollektivierung" Anfang der dreißiger Jahre, während der die Landbevölkerung unter willkürlichen Deportationen und der Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen gelitten hatte (wodurch Millionen in den Hungertod getrieben wurden), und die "große Säuberung" Ende der dreißiger Jahre, als eine dreiviertel Million tatsächliche und vermeintliche Gegner des Regimes erschossen und viele Millionen in Lager verschleppt worden waren – angesichts eines Gegners, dessen erklärtes Ziel, die Ausrottung ganzer Bevölkerungsgruppen war, der die Dörfer und Städte niederbrannte und die Überlebenden zu Sklaven der Eroberer machte?

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