Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Broschüre über den Oktoberstreik

  • Donnerstag, 25. September 2025 @ 08:00
Geschichte
Unter dem Titel „Heiße Tage im Herbst“ hat die KPÖ-Oberösterreich zum Jahrestag 2015 in einer dritten Auflage die 2000 erstmals erschienene Dokumentation über den Oktoberstreik 1950 neu herausgegeben. Die 44-seitige Broschüre schildert die Ursachen und Hintergründe der größten Streikbewegung der 2. Republik. Mit Einzelbeiträgen werden die Ereignisse in Oberösterreich mit den Schwerpunkten Linz, Steyr, Ranshofen und Lenzing dargestellt. Dazu gibt es eine umfangreiche Chronologie der Ereignisse und eine Darstellung der Rolle von ÖGB und AK sowie eine Analyse der Streikbewegung und der Nachwirkungen.

Die Broschüre kann bei der KPÖ-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail [email protected] bestellt werden.

1950: ”Mit Vehemenz ohne gleichen...”

  • Donnerstag, 25. September 2025 @ 08:00
Geschichte
Die größte Streikbewegung der 2. Republik, der sogenannte Oktoberstreik im Jahre 1950 hatte seine Ursache im allgemeinen Unmut über die damals ausgehandelten Lohn-Preis-Pakte mit ihren Lohnstopps. Bereits für die 11. Vollversammlung der Arbeiterkammer im Jahre 1949 wird im Zusammenhang mit diesen Abkommen Zusammenhang vermerkt, dass es den ”außerordentlich aggressiv agierenden Kammermitgliedern der Kommunistischen Partei” gelang, ”die Vertreter der Sozialisten aus ihrer Reserve zu locken”.

1950: Von der Putschlegende zur Rehabilitierung

  • Donnerstag, 25. September 2025 @ 08:00
Geschichte
Erst 65 Jahre nach der Streikbewegung vom September und Oktober 1950 hat der ÖGB die damals ausgeschlossenen kommunistischen GewerkschafterInnen rehabilitiert. Manfred Mugrauer, wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft über den Oktoberstreik 1950.

Ein Stern für Cilli und Theresia beim WALK of FEM

  • Dienstag, 26. August 2025 @ 10:21
Geschichte
Am 29. August um 10:00 Uhr wird der „Walk of Fem“ an der Donaulände um zwei Sterne für die kommunistischen Widerstandskämpferinnen Cäcilia Zinner und Theresia Reindl erweitert. Seit 2021 würdigt der Walk of Fem zwischen Lentos und Brucknerhaus bedeutende Linzer Frauenpersönlichkeiten und macht deren Wirken sichtbar. Neben Gisela Tschofenig-Taurer, Henriette Haill und Anna Gröblinger sind Zinner und Reindl nun die vierte und fünfte kommunistische Widerstandskämpferin, die einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.

1945: Gespaltenes Oberösterreich

  • Mittwoch, 9. Juli 2025 @ 08:00
Geschichte
Franz Haider war vom 16. Dezember 1947 bis zum 27. Juli 1952 im politischen Beirat der Zivilverwaltung Mühlviertel (ZVM) tätig. Frau Gabriele Hindringer berichtet in ihrer Arbeit „Das Kriegsende und der Wiederaufbau demokratischer Verhältnisse in Oberösterreich im Jahre 1945“ über die bevorstehende Besetzung des gesamten Mühlviertels (von Freistadt, Schwertberg bis an die bayrische Grenze).

Ausstellung: Der weibliche Name des Widerstandes

  • Freitag, 6. Juni 2025 @ 09:13
Geschichte
Ort: Melicharstraße 8. 4020 Linz
Ausstellungseröffnung: 27. Juni 2025, 17 Uhr

Es sprechen
- Sissi Rausch (Kuratorin, Pädagogin und Textarbeiterin)
- Gerlinde Grünn (Historikerin, Landesvorsitzende KPÖ Oberösterreich)

Öffnungszeiten:
- Montag 30.6. 9-13 Uhr
- Mittwoch 2.7. 9-13 Uhr
- Donnerstag 3.7. 17-20 Uhr
- Freitag 4.7. 15-18 Uhr

Für Austellungsbesuche außerhalb der Öffnungszeiten: E-Mail: [email protected] bzw. Telefon: +43 732 652156

Die Rose von Jericho

  • Dienstag, 27. Mai 2025 @ 09:12
Geschichte
Die Rose von Jericho ist ein Wüstengewächs. Am Ende der Vegetationszeit rollt sich ihre vertrocknete Rosette ein, um den Samen für die nächste Generation zu bewahren. Der Wind mag sie über Kilometer weit vertragen; kehrt der Regen zurück, erblüht sie von Neuem.

106 Jahre nach Gründung der Kommunistischen Partei Österreichs schildert Walter Baier – er war über ein Jahrzehnt ihr Bundesvorsitzender – ihre wechselhafte, in manchen Perioden heroische Geschichte. Als stärkste Kraft des antifaschistischen Widerstands gegen die NS-Diktatur wurde die KPÖ Mitbegründerin der Zweiten Republik. Im Kalten Krieg begann ihr Abstieg zur Kleinpartei.

1955: Neue Besatzungsmacht durch „Wiener Memorandum“

  • Donnerstag, 15. Mai 2025 @ 08:00
Geschichte
„Oberösterreich darf nicht schlechter behandelt werden als die Ausländer!“

Das war der Notschrei den der Landtag am 18. Dezember 1960 und am 25 . Februar 1961 ausgestoßen hatte um auf die Ausplünderung des heimischen Erdöls aufmerksam zu machen.

Dem Aufschrei folgten allerdings ebensowenig Taten wie in den Jahren seit dem Abschluß des Staatsvertrages im Jahre 1955.

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