Die „Nationale Frage in Österreich“
- Donnerstag, 22. März 2007 @ 18:57
„Die Auffassung, daß das österreichische Volk ein Teil der deutschen Nation ist, ist theoretisch unbegründet. Eine Einheit der deutschen Nation, in der auch die Österreicher miteinbezogen sind, hat es bisher nie gegeben und gibt es auch heute nicht. Das österreichische Volk hat unter anderen wirtschaftlichen und politischen Lebensbedingungen gelebt als die übrigen Deutschen im Reich und daher eine andere nationale Entwicklung genommen. Wie weit bei ihm der Prozeß der Herausbildung zu einer besonderen Nation fortgeschritten ist bzw. wie eng noch die nationalen Bindungen aus der gemeinsamen Abstammung und gemeinsamen Sprache sind, kann nur eine konkrete Untersuchung seiner Geschichte ergeben.“ Rudolf (d.i. Alfred Klahr): Zur nationalen Frage in Österreich; in: Weg und Ziel, 2. Jahrgang (1937), Nr. 3 




In einem Leserbrief im Fachblatt „Die Briefmarke“ (Ausgabe 7/2006) kritisiert ein deutscher Philatelist unter dem Titel „Österreich-Motive mit Fragezeichen“ die Motivwahl bei den von der Post AG herausgegebenen Briefmarken.
Mit einer Vorsprache bei Bürgermeister Helmut Haas am 3. August 2006 ergriff die KPÖ die Initiative für eine Würdigung der Widerstandskämpferin Theresia Pesendorfer durch eine Straßenbenennung in Bad Ischl. Erika Krenn übergab dabei namens der KPÖ dem Bürgermeister ein Schreiben und biografisches Material zur Person von Pesendorfer. In dem Schreiben heißt es:
1945 wurden auch die Fundamente für die Wiedererrichtung der 1934 ausgeschalteten und vom Faschismus zweckentfremdeten Gewerkschaften gelegt. Am 7. Mai 1945 wurde Linz von US-Truppen befreit und der Nazi-Oberbürgermeister Franz Langoth durch Ernst Koref (SPÖ) abgelöst, am 15. Mai konstituierte sich ein provisorischer Stadtrat, der sich aus je vier Vertretern von SPÖ und ÖVP sowie zwei der KPÖ zusammensetzte. Am 16. Mai wurde eine provisorische Landesregierung unter LH Eigl eingesetzt, welche die Gauverwaltung der Nazis ablöste.
Die Ausstellung „Wer waren die 999er?“ wurde 1993 von der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger 999er erarbeitet und in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gestaltet. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte und das Schicksal der vom faschistischen Deutschland im II. Weltkrieg gebildeten und eingesetzten Strafeinheiten 999.