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Hitler-Geburtshaus darf kein Wallfahrtsort für braune Kreise sein

  • Donnerstag, 14. Juli 2016 @ 11:46
Geschichte Egal welche Lösung für das Hitler-Geburtshaus in Braunau schließlich gefunden wird, entscheidend ist und bleibt es zu verhindern, dass dieses Objekt ein Anziehungspunkt für alte und neue Nazis ist, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zur Gesetzesvorlage des Ministerrates über die Enteignung des Objekts und zur aktuellen Debatte über die künftige Verwendung desselben fest.

Späte Gerechtigkeit für die Streikopfer

  • Sonntag, 24. April 2016 @ 18:31
Geschichte Der Gewerkschaftsbund räumt nach Jahrzehnten einen Irrtum bei der Betrachtung des Oktoberstreiks 1950 ein

Als 1950 in Österreich alle Räder stillstanden, war Walter Stern gerade 26 Jahre alt. „Wir haben uns zu einer Vollversammlung im Betrieb getroffen, die Mehrheit hat für die Arbeitsniederlegung gestimmt“, erzählt der 1924 Geborene heute.

Der Februar 1934 steht für Demokratie und soziale Gerechtigkeit

  • Freitag, 12. Februar 2016 @ 10:51
Geschichte Auch 2016 ist es wichtig, daran zu erinnern, dass der 12. Februar 1934 für den Kampf um Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen alle Spielarten des Faschismus steht und ein wichtiger Wendepunkt in der österreichischen Geschichte war, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zum Jahrestag der Februarkämpfe fest. Alle Thesen einer „geteilten Schuld“ für die Februarereignisse sind daher entschieden zurückzuweisen, weil damit die Verantwortung für die Zerstörung der Demokratie vernebelt, der Austrofaschismus verharmlost und die Opfer zu Tätern gemacht werden.

KPÖ erinnert Justizminister an antifaschistischen Verfassungsauftrag

  • Freitag, 12. Februar 2016 @ 10:39
Geschichte Aktiven Handlungsbedarf bei Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) sieht die KPÖ-Oberösterreich im Zusammenhang mit der Einstellung des Verfahrens der Staatsanwaltschaft Graz gegen einen in der Zeitschrift „Aula“ der FPÖ-nahen Freiheitlichen Akademikerverbände veröffentlichen Artikels „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ des oberösterreichischen Rechtsextremisten Fred Duswald.

1950: Widerstand gegen Belastungspolitik war und ist legitim

  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Erklärung der KPÖ zum Jahrestag des Oktoberstreiks von 1950

Der Jahrestag der als Oktoberstreik in die Geschichte eingegangenen großen Streikbewegung im Herbst 1950 ist für die KPÖ Anlass für eine grundsätzliche Betrachtung dieses Ereignisses, für den Umgang der Zeitgeschichte und Politik damit und für Schlussfolgerungen für den aktuellen Widerstand gegen den neoliberalen Kapitalismus.

Im Gegensatz zu den Erkenntnissen aller seriösen HistorikerInnen gibt es auch heute noch Bestrebungen von Politik und Medien, den Oktoberstreik zu einem „kommunistischen Putschversuch“ umzulügen.

Arnolt Bronnen (1895-1959)

  • Mittwoch, 19. August 2015 @ 08:00
Geschichte Eigentlich Arnold Bronner; Pseudonym: A. H. Schelle-Noetzel, geboren am 19. August 1895 in Wien als Sohn von Ferdinand Bronner, Dramatiker, Erzähler und Essayist, verfasste spätexpressionistische Stücke, geprägt von einem dynamisch-anarchistischen Lebensgefühl, arbeitete 1922-26 mit B. Brecht zusammen, 1920 expressionistisches Drama "Vatermord" unter Regie von Bert Brecht aufgeführt, mit dem Roman "OS" Hinwendung zur extremen Rechten, Freundschaft mit Joseph Goebbels, 1937 Berufsverbot und Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer, 1943 Übersiedlung nach Goisern und in der österreichischen Widerstandsbewegung aktiv, 1945 fünf Monate KPÖ-Bürgermeister von Goisern, 1945 bis 1951 Kulturredakteur der "Neuen Zeit", 1948 Uraufführung des Stückes "Gloriana" am Linzer Landestheater, 1951 bis 1954 Vizedirektor des Neuen Theaters in der Scala in Wien, 1954 Übersiedlung nach Berlin, 1955 Dramaturg der Reichsfunkgesellschaft, Übernahm als einer der Ersten Gestaltungsmittel von Film und Hörfunk in seine Stücke, gestorben am 12. Oktober 1959 in Berlin

Würdigung des politischen Widerstandes

  • Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Geschichte Rede von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner bei der Kranzniederlegung an der Gedenktafel für Sepp Teufl im KZ Mauthausen am 10.5.2015

„Meine Rechnung geht jetzt bis zum 1. Mai“ schrieb Sepp Teufl in seinem letzten Brief aus dem KZ Mauthausen an seine Frau. Wir wissen, dass er leider den 1. Mai 1945 nicht mehr erlebt hat. Er wurde als einer von 42 Antifaschisten der „Welser Gruppe“ in der Nacht vom 28. auf den 29. April hier ermordet.

Keine „Stunde Null“, kein „Schlussstrich“

  • Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Geschichte Rede der Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Kundgebung an der Klagemauer im KZ Mauthausen am 10.5.2015

Liebe AntifaschistInnen, liebe GenossInnen,viele von Euch werden diese Woche den profil-Leitartikel „Die letzte Zeugin“ über unsere Genossin Irma Schwager gelesen haben. Sie ist eine der wenigen, die noch persönlich Zeugenschaft über den überragenden Beitrag der österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen zur Befreiung vom Faschismus ablegen kann.

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