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KPÖ erinnert Justizminister an antifaschistischen Verfassungsauftrag

  • Freitag, 12. Februar 2016 @ 10:39
Geschichte Aktiven Handlungsbedarf bei Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) sieht die KPÖ-Oberösterreich im Zusammenhang mit der Einstellung des Verfahrens der Staatsanwaltschaft Graz gegen einen in der Zeitschrift „Aula“ der FPÖ-nahen Freiheitlichen Akademikerverbände veröffentlichen Artikels „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ des oberösterreichischen Rechtsextremisten Fred Duswald.

1950: Widerstand gegen Belastungspolitik war und ist legitim

  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Erklärung der KPÖ zum Jahrestag des Oktoberstreiks von 1950

Der Jahrestag der als Oktoberstreik in die Geschichte eingegangenen großen Streikbewegung im Herbst 1950 ist für die KPÖ Anlass für eine grundsätzliche Betrachtung dieses Ereignisses, für den Umgang der Zeitgeschichte und Politik damit und für Schlussfolgerungen für den aktuellen Widerstand gegen den neoliberalen Kapitalismus.

Im Gegensatz zu den Erkenntnissen aller seriösen HistorikerInnen gibt es auch heute noch Bestrebungen von Politik und Medien, den Oktoberstreik zu einem „kommunistischen Putschversuch“ umzulügen.

Arnolt Bronnen (1895-1959)

  • Mittwoch, 19. August 2015 @ 08:00
Geschichte Eigentlich Arnold Bronner; Pseudonym: A. H. Schelle-Noetzel, geboren am 19. August 1895 in Wien als Sohn von Ferdinand Bronner, Dramatiker, Erzähler und Essayist, verfasste spätexpressionistische Stücke, geprägt von einem dynamisch-anarchistischen Lebensgefühl, arbeitete 1922-26 mit B. Brecht zusammen, 1920 expressionistisches Drama "Vatermord" unter Regie von Bert Brecht aufgeführt, mit dem Roman "OS" Hinwendung zur extremen Rechten, Freundschaft mit Joseph Goebbels, 1937 Berufsverbot und Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer, 1943 Übersiedlung nach Goisern und in der österreichischen Widerstandsbewegung aktiv, 1945 fünf Monate KPÖ-Bürgermeister von Goisern, 1945 bis 1951 Kulturredakteur der "Neuen Zeit", 1948 Uraufführung des Stückes "Gloriana" am Linzer Landestheater, 1951 bis 1954 Vizedirektor des Neuen Theaters in der Scala in Wien, 1954 Übersiedlung nach Berlin, 1955 Dramaturg der Reichsfunkgesellschaft, Übernahm als einer der Ersten Gestaltungsmittel von Film und Hörfunk in seine Stücke, gestorben am 12. Oktober 1959 in Berlin

Würdigung des politischen Widerstandes

  • Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Geschichte Rede von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner bei der Kranzniederlegung an der Gedenktafel für Sepp Teufl im KZ Mauthausen am 10.5.2015

„Meine Rechnung geht jetzt bis zum 1. Mai“ schrieb Sepp Teufl in seinem letzten Brief aus dem KZ Mauthausen an seine Frau. Wir wissen, dass er leider den 1. Mai 1945 nicht mehr erlebt hat. Er wurde als einer von 42 Antifaschisten der „Welser Gruppe“ in der Nacht vom 28. auf den 29. April hier ermordet.

Keine „Stunde Null“, kein „Schlussstrich“

  • Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Geschichte Rede der Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Kundgebung an der Klagemauer im KZ Mauthausen am 10.5.2015

Liebe AntifaschistInnen, liebe GenossInnen,viele von Euch werden diese Woche den profil-Leitartikel „Die letzte Zeugin“ über unsere Genossin Irma Schwager gelesen haben. Sie ist eine der wenigen, die noch persönlich Zeugenschaft über den überragenden Beitrag der österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen zur Befreiung vom Faschismus ablegen kann.

Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen

  • Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Geschichte Rund 22.000 Besucher_innen kamen laut Angaben des Mauthausen-Komitees Österreich (MKÖ) als Veranstalter zur diesjährigen Befreiungsfeier in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen, das am 5. Mai 1945 von ersten Einheiten der US-Armee befreit worden war.

Gedenken an „Welser Gruppe“

  • Dienstag, 28. April 2015 @ 22:00
Geschichte Auf Initiative der Welser KPÖ fand am 28. April 2015, dem Jahrestag der Ermordung oberösterreichischer Antifaschisten im KZ Mauthausen im April 1945, beim KZ-Denkmal im Pollheimerpark eine Kundgebung mit Kranzniederlegung statt. Damit wurde der politische Widerstand gegen das Nazi-Regime bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Wels, der Welser Initiative gegen Faschismus und der KPÖ gewürdigt.

Die NS-Vergangenheit der Universität Linz

  • Montag, 20. April 2015 @ 11:32
Geschichte Von Christopher Frank und Gerlinde Grünn. Im Bild: Jänner 1942, Russenlager Auhof, Desinfektion aus der Sammlung Weidinger. Quelle: Archiv der Stadt Linz

Eine im Jahr 1966 feierlich eröffnete Universität kann nicht unmittelbar selbst in die Geschichte des NS-Staates verwickelt sein. Das Gelände auf dem sie errichtet wurde allerdings sehr wohl. Und problematisch wird es dann, wenn diese Vorgeschichte negiert oder ignoriert wird. Eben dies trifft auf die am Linzer Stadtrand im Stadtteil Dornach-Auhof gelegene Johannes-Kepler-Universität (JKU) Linz zu.

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