Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen
- Sonntag, 10. Mai 2015 @ 15:00
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Auf Initiative der Welser KPÖ fand am 28. April 2015, dem Jahrestag der Ermordung oberösterreichischer Antifaschisten im KZ Mauthausen im April 1945, beim KZ-Denkmal im Pollheimerpark eine Kundgebung mit Kranzniederlegung statt. Damit wurde der politische Widerstand gegen das Nazi-Regime bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Wels, der Welser Initiative gegen Faschismus und der KPÖ gewürdigt.
Von Christopher Frank und Gerlinde Grünn. Im Bild: Jänner 1942, Russenlager Auhof, Desinfektion aus der Sammlung Weidinger. Quelle: Archiv der Stadt Linz
Von Prof. Peter Kammerstätter (1911-1993)
Erklärung der KPÖ zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Der 12. Februar 1934 steht für den Kampf um Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen alle Spielarten des Faschismus und war ein wichtiger Wendepunkt in der österreichischen Geschichte, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zum Jahrestag der Februarkämpfe fest. Daher sind alle Thesen einer „geteilten Schuld“ für die Februarereignisse entschieden zurückzuweisen, weil damit die Verantwortung für die Zerstörung der Demokratie vernebelt, der Austrofaschismus verharmlost und die Opfer zu Tätern gemacht werden.
Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der Nazi-Wehrmacht auf Polen offiziell der 2. Weltkrieg, der in Europa bis zur bedingungslosen Kapitulation Hitlerdeutschlands am 8. Mai 1945 dauern, weltweit über 60 Millionen Menschenleben kosten und unermessliche Zerstörungen anrichten sollte. Die schon vor der Machtergreifung des deutschen Faschismus im Jänner 1933 von der kommunistischen Bewegung erhobene Warnung „Hitler, das ist Krieg“ bestätigte sich damit anschaulich und als bittere Erfahrung für die ganze Welt.
Österreich-Ungarn wollte dem »Läusevolk« eine Lektion erteilen und begann am 28. Juli seinen Sonderkrieg gegen Serbien. Von Hans Hautmann.