Harald Neubert: Was wurde aus der Oktoberrevolution
- Dienstag, 7. November 2017 @ 08:00
Harald Neubert, Was wurde aus der Oktoberrevolution. Oder hat Sozialismus eine Perspektive, Verlag am Park, Berlin, 2007, ISBN 978-3-89793-150-3, 302 Seiten, Preis 14,90 Euro.1917 wurde in Rußland die bürgerliche Regierung gestürzt. Der Vorgang ging in die Geschichte als Große Sozialistische Oktoberrevolution ein. Erstmals eröffnete sich für die Menschheit die Chance, eine von Ausbeutung freie Gesellschaft zu errichten.
Der epochale Versucht endete nach einem Dreivierteljahrhundert, der emanzipatorische Impuls wirkt fort – zumal sich die vom Kapitalismus erzeugten Widersprüche vertiefen und wohl kaum nach seinen Regeln überwunden werden können.





Von Leo Furtlehner, Landessprecher der KPÖ-Oberösterreich
Von Hans Hautmann
Am 14. Juli 1927 sprach ein Wiener Geschworenengericht drei Angehörige der faschistischen Frontkämpfervereinigung frei, die am 30. Jänner 1927 im burgenländischen Grenzort Schattendorf ein achtjähriges Kind und einen Kriegsinvaliden erschossen hatten. Der Freispruch führte am 15. Juli zu einer spontanen Massendemonstration auf der Wiener Ringstraße, die von berittenen Polizisten angegriffen wurde.
Wiener Polizei erschießt am 15. Juli 1927 Arbeiter bei Demonstrationen. Von Hans Hautmann, Historiker, Wien