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Das Vermächtnis der Februarkämpfe 1934 ehren

  • Montag, 12. Februar 2018 @ 08:34
Geschichte Das Gedenken an den Februaraufstand von 1934 als letzten verzweifelten Versuch der Arbeiter_innenbewegung die Demokratie zu retten hat angesichts der autoritären Aspekte von Programm und Praxis der schwarz-blauen Koalition höchst aktuelle Bedeutung, erklärt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zum Jahrestag der Februarereignisse. Die Durchsetzung von Parlament, Regierung und Staatsapparat mit deutschnationalen Burschenschaftern, die Ausweitung von Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung, die Aufrüstung von Bundesheer und Polizei, die Bestrebungen Gesetzesverschärfungen auf Zuruf von Facebook-Pöblern zu vollziehen, die Beschränkung des Demonstrationsrechts und die Bestrebungen zur Ausschaltung der Arbeiterkammern als wichtigste Interessenvertretung der Lohnabhängigen verdeutlichen den verstärkten Trend zu einer autoritären Politik.

1933: Die Machtergreifung des Nazifaschismus

  • Dienstag, 30. Januar 2018 @ 08:00
Geschichte Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler – so wie in den Jahren davor schon Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher – diese wurden allerdings bald wieder abgesetzt. Die Übertragung der Regierungsgeschäfte an Hitler aber sollte ungleich folgenschwerer sein – für Deutschland, aber auch für die ganze Welt.

Im Kabinett von Adolf Hitler saßen allerdings mit Wilhelm Frick und Hermann Göring nur zwei weitere Nationalsozialisten und die Konservativen hofften, ihren eigenen Einfluss durch die Zusammenarbeit mit den Nazis vergrößern zu können. Doch diese Rechnung ging nicht auf: Schon am 1. Februar 1933 veranlasste Hitler den Reichspräsidenten, das Parlament aufzulösen.

1868: Das Entstehen der Arbeiterbildungsvereine in Oberösterreich

  • Freitag, 19. Januar 2018 @ 08:00
Geschichte <img width="200" height="150" class="floatleft" src="http://ooe.kpoe.at/images/articles/20...5231_1.jpg" alt="" /> Es ist kein Zufall, sondern entspricht einer geschichtlichen Zwangsläufigkeit, daß der erste Arbeiterbildungsverein in Oberösterreich nicht in Linz, Steyr oder Wels, sondern in der Salzkammergutgemeinde Hallstatt gegründet wurde. Hallstatt kann, bedingt durch den historisch überall wichtigen Salzbergbau auf eine jahrhundertealte Arbeitertradition zurückblicken.

Harald Neubert: Was wurde aus der Oktoberrevolution

  • Dienstag, 7. November 2017 @ 08:00
Geschichte Harald Neubert, Was wurde aus der Oktoberrevolution. Oder hat Sozialismus eine Perspektive, Verlag am Park, Berlin, 2007, ISBN 978-3-89793-150-3, 302 Seiten, Preis 14,90 Euro.

1917 wurde in Rußland die bürgerliche Regierung gestürzt. Der Vorgang ging in die Geschichte als Große Sozialistische Oktoberrevolution ein. Erstmals eröffnete sich für die Menschheit die Chance, eine von Ausbeutung freie Gesellschaft zu errichten.

Der epochale Versucht endete nach einem Dreivierteljahrhundert, der emanzipatorische Impuls wirkt fort – zumal sich die vom Kapitalismus erzeugten Widersprüche vertiefen und wohl kaum nach seinen Regeln überwunden werden können.

1917-1991: Spurensuche bei Gramsci zum Scheitern des Sozialismus

  • Dienstag, 7. November 2017 @ 08:00
Geschichte Von Leo Furtlehner, Landessprecher der KPÖ-Oberösterreich

Für die kommunistische Bewegung war jahrzehntelang ein Theorieverständnis maßgeblich, das durch den nach Lenins viel zu frühem Tod im Wesentlichen in der Stalin-Ära geprägt und als Marxismus-Leninismus von einer Wissenschaft zu einem quasi-religiösen Katechismus umgeformt worden war.

1917: Die Oktoberrevolution und Österreich

  • Dienstag, 7. November 2017 @ 08:00
Geschichte Von Hans Hautmann

Wenn man über die Oktoberrevolution und ihre Auswirkungen auf Österreich spricht, dann ist es neben der Darstellung der unmittelbaren Zusammenhänge notwendig, zunächst den Blick zu weiten und den Geschichtsablauf gewissermaßen aus der Vogelperspektive zu betrachten. Nur so, fernab von der Enttäuschung der einen und der Freude der anderen über das Verschwinden des Erbes der sozialistischen Umwälzung des Jahres 1917, kann ein Phänomen wie die Oktoberrevolution heute angemessen bewertet und historisch eingeordnet werden.

Die KPÖ zur Oktoberrevolution

  • Dienstag, 7. November 2017 @ 08:00
Geschichte Wahrlich „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ (John Reed) waren die Tage der Oktoberrevolution in Russland, die sich am 7. November 2007 zum 90. Mal jährt. Diese Revolution bildete den Höhepunkt in der Reihe der großen Revolutionen der modernen Geschichte der Menschheit: die englische Revolution von 1688, die amerikanische von 1776, die französische von 1789, die europäischen Revolutionen von 1848 und die Pariser Kommune von 1871.

1917: Frauenaufstand in Reichenau

  • Dienstag, 1. August 2017 @ 08:00
Geschichte Ein Beispiel beherzten Widerstandes gegen die Obrigkeit ereignete sich im vorletzten Kriegsjahr 1917 in Reichenau. Es war Anfang August. Das Korn vom Vorjahr war längst zu Ende gegangen und die frische Ernte hatte erst begonnen. Die Mahlkarten waren noch nicht ausgestellt, aber der Marktmüller von Reichenau war bereit, die ersten Körner schwarz zu vermahlen. Überraschend kam aber die Mahlkommission nach Reichenau und beschlagnahmte unbarmherzig das wenige Mehl, das zur Stillung des ärgsten Hungers so notwendig war.

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