Deutsch bei Wohnungsvergabe als Vehikel für Fremdenfeindlichkeit
- Donnerstag, 5. Juni 2014 @ 11:19
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
In Erinnerung an die Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen am 5. Mai 1945 wurde am 11. Mai 2014 diesem Ereignis in der alljährlichen Internationalen Befreiungs-und Gedenkfeier gedacht. Die Befreiungsfeier wird traditionell vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) und dem Comité International de Mauthausen (CIM) sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Inneres und der Bundesländer veranstaltet.
Die KPÖ-Oberösterreich ruft zur breiten Teilnahme an der traditionellen Befreiungsfeier im KZ Mauthausen am Sonntag, 11. Mai 2014 auf, die heuer zum 69. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus unter dem Schwerpunkt „Wert des Lebens“ steht. Mit diesem Motto soll vor allem der Opfer der Verbrechen des NS-Regimes, insbesondere jene, die im KZ Mauthausen und in den Außenlagern gefangen gehalten wurden, gedacht werden.
Auch wenn sich FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner noch so sehr abmüht im Trachtenjanker aufzutreten, korrekt gescheitelt und gekleidet zu sein, sich eines gepflegten Umgangstones zu bemühen und sich ein liberales Firmenschild umzuhängen ändert das nichts am braunen Kern seiner Partei: „Was bleibt sind lediglich mit alle Kraft unternommene höchst durchsichtige Bemühungen die Lautstärke des Chors der Kellernazis in der FPÖ zu minimieren um das Wählerpotential zu maximieren“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner
Wer gegen Menschen oder Menschengruppen wegen deren Herkunft Stimmung macht, sie ausgrenzt oder benachteiligt, handelt rassistisch, mag er es noch so heftig bestreiten. Rassismus ist in der österreichischen Politik im Allgemeinen und in der Welser Gemeindepolitik im Besonderen keine neue Erscheinung. Immer wieder versuchen politische Parteien mit mehr oder weniger Erfolg, vorhandene Vorurteile zu schüren und für sich bei Wahlen nutzbar zu machen. Dass sie dabei das Zusammenleben vergiften und letztlich Angst und Hass fördern, nehmen sie in Kauf.
In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „profil“ vom 24.03.2014 sind skandalöse Zustände innerhalb der Linzer Stadtwache, offiziell „Ordnungsdienst Linz“, publik geworden. Der Bericht stützt sich auf Aussagen ehemaliger MitarbeiterInnen und Beweisfotos. Das Ausmaß der Vorwürfe zeigt deutlich, dass der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer seine eigene Truppe nicht im Griff hat. Die Initiative „Linz braucht keine Stadtwache“ spricht sich daher abermals für eine rasche Auflösung der Stadtwache aus.