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Burschenbundball: ÖGB unterstützt Bündnis „Linz gegen Rechts“

  • Freitag, 9. Januar 2015 @ 10:39
Antifa "Der ÖGB bekennt sich in seinen Statuten ganz ausdrücklich zu Antifaschismus und stellt sich entschieden gegen jegliche Art von Diskriminierung oder Rassismus", stellt ÖGB-Präsident Erich Foglar anlässlich des Burschenbundballs in Linz klar. "Deshalb unterstützen wir erneut das Bündnis 'Linz gegen Rechts', dem auch die Österreichische Gewerkschaftsjugend angehört, und das gewaltlos, aber unüberhörbar gegen den 'Burschenbundball' der rechten Szene in Linz protestiert."

Mehr als nur ein Ball

  • Freitag, 9. Januar 2015 @ 08:00
Antifa <img width="300" height="180" class="floatleft" src="http://ooe.kpoe.at/images/articles/20...0717_1.jpg" alt="" /> Mehr als nur ein Ball

Jedes Jahr findet im „Palais des Kaufmännischen Vereins“, auch als „Kaufmännisches Vereinshaus“ bekannt, der Linzer Burschenbundball statt. Dieser Ball stellt damit neben dem „Akademikerball“ (vormals WKR-Ball) in Wien für Rechtsextreme aller Couleurs eine der wichtigsten Festlichkeiten im Jahr dar. Organisiert wird dieser Ball von den deutschnationalen Burschenschaften.

Lange deutschnationale Tradition

  • Mittwoch, 7. Januar 2015 @ 08:00
Antifa Im Zuge der Auseinandersetzung über die Abhaltung des Integrationsballs der Volkshilfe, die letztlich dazu führte, dass dieser Ball seit einigen Jahren im Design-Center stattfindet, wies im Jahre 2008 der Historiker Michael John (Johannes-Kepler-Universität) auf Fakten zur deutschnationalen Tradition des Vereinshauses hin.

Frauen & Nichtdeutsche ausgeschlossen

  • Mittwoch, 7. Januar 2015 @ 08:00
Antifa „Wir wollen keine Gruppen, die sich nicht von ihrer Forderung nach einem Ariernachweis distanzieren und die Staatsgrenzen von Österreich und Deutschland nicht anerkennen“ erklärte die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Liste „Für Innsbruck“, eine ÖVP-Abspaltung).

Mit dieser Begründung wurden keine stadteigenen Veranstaltungsräume für ein Treffen der Burschenschaften in der Tiroler Landeshauptstadt im Herbst 2013 zur Verfügung gestellt. Ein Klartext, der auch von anderen Politikern, etwa von LH Pühringer zu wünschen wäre.

Der „Anschlussturm“

  • Dienstag, 6. Januar 2015 @ 08:00
Antifa Den Linzer „Anschlussturm“, der 2007 mit einem Kommers gewürdigt wurde, bewertet das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ als „steinerne Anschlusspropaganda“ und damit als „permanenten Verstoß gegen den Staatsvertrag“.

Denn Artikel 4 des Staatsvertrages verpflichtet Österreich, „großdeutsche Propaganda“ zu verhindern. Entgegen den Behauptungen der Burschenschaften ist „Anschlussturm“ keineswegs eine harmlose geographische Bezeichnung.

Der Schmäh von der „sozialen Heimatpartei“

  • Dienstag, 6. Januar 2015 @ 08:00
Antifa Die burschenschaftlich geführte FPÖ präsentiert sich als „Soziale Heimatpartei“. Strache und Konsorten rühmen sich als Partei des „kleinen Mannes“, behaupten die Sorgen der Menschen zu kennen und sich gegen die „Großen da oben” zur Wehr zu setzen. Die politische Praxis zeigt allerdings das Gegenteil, wie sowohl ein Blick in die Programme der FPÖ und der Vergleich mit ihrer politischen Praxis zeigen und wie insbesondere die Regierungsbeteiligung der FPÖ in der schwarzblauen Ära von 2000 bis 2006 bewiesen hat.

Die Mythen der Burschenschaften

  • Dienstag, 6. Januar 2015 @ 08:00
Antifa In Zeiten von schwarz-blau zogen wieder vermehrt Burschenschaftler in öffentliche Funktionen ein. Wie z.B. in die Universitätsräte. Zahlreich sind die Legenden und Mythen, die von Burschenschaftern und korporierten FPÖ-Politikern über diese Organisationen verbreitet werden. Ich will ein paar davon korrigieren. Von Heribert Schiedel

Gelten Parteitagsbeschlüsse für Linzer SPÖ nicht?

  • Montag, 22. Dezember 2014 @ 07:58
Antifa Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat nach dem Bundesparteitagsbeschluss der SPÖ zu den „Grauen Wölfen“ (MHP) erklärt, er werde auch weiterhin „den Dialog“ mit Avrasya Linz „suchen“, solange ihm niemand nachweise, dass dies eine antidemokratische Organisation sei … Dabei sollten schon die Fakten zu Avrasya Linz im Bundesparteitagsbeschluss genügen, jede Zusammenarbeit der SPÖ und ihrer Politiker auszuschließen. So ist der Beschluss ja auch gemeint.

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