Gelten Parteitagsbeschlüsse für Linzer SPÖ nicht?
- Montag, 22. Dezember 2014 @ 07:58
Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat nach dem Bundesparteitagsbeschluss der SPÖ zu den „Grauen Wölfen“ (MHP) erklärt, er werde auch weiterhin „den Dialog“ mit Avrasya Linz „suchen“, solange ihm niemand nachweise, dass dies eine antidemokratische Organisation sei … Dabei sollten schon die Fakten zu Avrasya Linz im Bundesparteitagsbeschluss genügen, jede Zusammenarbeit der SPÖ und ihrer Politiker auszuschließen. So ist der Beschluss ja auch gemeint. 




Am 24. November 2014 traf sich die Welser Initiative gegen Faschis-mus wieder zum Jahresforum und der Verleihung des Elfriede-Grünberg-Preises. Rund 80 BesucherInnen fanden sich zu einem Jahresrückblick auf 2014 sowie den Ausblick auf 2015 im Bildungshaus Schloss Puchberg ein.
KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fordert Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und das Rektorat der Johannes-Kepler-Universität auf, nicht am nächsten Burschenbundball am 10. Jänner 2015 im Linzer Vereinshaus teilzunehmen. Ebenso fordert die KPÖ die Verwaltung des Vereinshauses auf, den Burschenschaften das Vereinshaus nicht für diesen deutschnationalen Rummel zur Verfügung zu stellen. Und schließlich fordert die KPÖ auch alle Firmen die in den letzten Jahren den Burschenbundball mit Inseraten unterstützt haben auf, dieses Sponsoring einzustellen.
Foto: Avrasya und ATIB beim Maiaufmarsch der SPÖ 2014