Der Verkehrssprecher und Listenzweite der KPÖ-Linz übt scharfe Kritik am zuständigen Vizebürgermeister Markus Hein (FP) wegen seiner Ausladung der "Initiative Verkehrswende Jetzt" vom städtischen "Mobilitätsfest" am 18. September: "Mit der Ausladung zeigt der Vizebürgermeister einmal mehr, dass er für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik in Linz völlig ungeeignet ist. Gut, dass bald Wahlen stattfinden. Die rückwärtsgewandte und einseitige Autopolitik, die seine Amtszeit prägte, ist dann hoffentlich zu Ende."
Die Radlobby Linz hat gemeinsam mit Radbotschafterinnen und Radbotschaftern zehn konkrete Forderungen für die wahlwerbenden Parteien aufgestellt. Die "KPÖ & unabhängige Linke" in Linz unterstützt alle Forderungen der Radlobby. Für die KPÖ haben der Listenzweite und Verkehrssprecher Michael Schmida und Erich Klinger (unabhängiger Kandidat auf Listenplatz 16) die Fragen beantwortet.
Das Armutsnetzwerk Vöcklabruck – eine Plattform von sozialen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Einrichtungen im Bezirk – hat die Spitzenkandidaten aus dem Bezirk für die anstehenden Wahlen zu drei, für die Organisation zentralen Fragen, um Antworten gebeten. Für die KPÖ und unabhängige Linke hat der Spitzenkandidat im Wahlkreis Hausruckviertel, Franz Fend, von Beruf Sozialbetreuer und Betriebsrat, die Fragen beantwortet.
Entschiedenes Vorgehen gegen durch menschenverachtende Ideologien begangene Taten fordert das KPÖ-Spitzenduo zur Landtagswahl, Andreas Heißl und Stefanie Breinlinger. Laut Anfragebeantwortung des Innenministers ist die Zahl rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Tathandlungen im ersten Halbjahr auf 443 gestiegen, im Vorjahr waren es „nur“ 314. Gleichzeitig ist im ersten Halbjahr 2021 die Zahl der Tathandlungen laut Verbotsgesetz auf 362 gestiegen (2020: 260) und die Zahl der Anzeigen auf 396 (2020: 296) nach dem Verbotsgesetz.
Bereits zum zweiten Mal kandidiert der Einzelhandelskaufmann Andreas Auzinger (25) in Peterskirchen (Bezirk Ried) für die KPÖ bei der Gemeinderatswahl am 26. September 2021: „Ich trete in Peterskirchen bei der diesjährigen Gemeinderatswahl an, damit eine kritische linke Stimme in den Gemeinderat kommt“, so seine Ansage. 2015 wurde in der Innviertler Gemeinde ein Mandat um nur eine Stimme verfehlt. Auzinger ist auch Spitzenkandidat der KPÖ bei der Landtagswahl im Wahlkreis 2 (Innviertel).
Inhaltliche Schwerpunkte der Liste „Kommunistische Partei Österreichs und unabhängige Linke“ (KPÖ) sind der Erhalt der wenigen öffentlichen Einrichtungen, die nach Jahren sinnloser Sparpolitik übriggeblieben sind, wie etwa die Haltestelle der Eisenbahn und der Kindergarten.
Erstmals seit 36 Jahren kandidiert die KPÖ wieder bei der Gemeinderatswahl in Leonding (Bezirk Linz-Land). Zuletzt gab es in der mittlerweile viertgrößten Stadt Oberösterreichs 1985 eine linke Kandidatur. Für die Liste „Kommunistische Partei Österreichs und unabhängige Linke“ (KPÖ) geht als Spitzenkandidatin Barbara Stern (68), gelernte Filmkopienfertigerin und inzwischen Pensionistin bei der Wahl am 26. September 2021 ins Rennen.
Barbara Stern hat einige Jahre Erfahrung als Kreistagsabgeordnete für die LINKE in Deutschland gesammelt und wohnt seit fast sechs Jahren in Leonding. Wichtige Anliegen sind ihr der Erhalt der Grünflächen, der weitere Ausbau des Radwegenetzes und wo nötig und möglich Verbesserung des Nahverkehrs.
„Die Stadt gehört uns allen“, unter diesem Motto hat die KPÖ-Linz ihren Wahlkampf gestellt. Ein Schwerpunkt ist die Forderung nach öffentlichen Parks und Plätzen für alle. Denn derzeit reagiert die Stadt auf Probleme mit Verboten und Vertreibungspolitik. Das trifft besonders Menschen mit wenig Geld und Menschen am Rande der Gesellschaft.
Die KPÖ findet es gibt bessere Lösungen. Nämlich mobile Konfliktpräventionsteams und einen städtischen Beauftragten für den öffentlichen Raum. Denn nur so lassen sich Konflikte im öffentlichen Raum auf Dauer lösen.