Am Freitag, den 11. März 2022 treffen wir uns um 16 Uhr vorm Musiktheater in Linz danach gehen wir gemeinsam über die Landstraße bis zum Hauptplatz um lautstark auf die ungerechte und mittlerweile untragbare Situation der Frauen aufmerksam zu machen. Denn es reicht! Und wir wissen alle: „Nix geht ohne uns!“
Eine Lesung aus Bruno Schulz: „Die Zimtläden“ und Felix Landau: „Tagebuch 1941-1944“ von und mit Casimir Paltinger und Wolfram B. Starczewski Mi. 09. März 2022 19:00 Uhr Melicharstraße 8
Das Tagebuch des SS-Hauptscharführers und Organisators der „Judenarbeit“ im besetzten Galizien Felix Landau gilt als einzigartiges Zeugnis des Holocaust aus der Sicht eines NS-Verbrechers. Der jüdische Schriftsteller und Maler Bruno Schulz dagegen entzog sich der grauenvollen Wirklichkeit im von den Deutschen besetzten Galizien durch Poesie.
1918: Waffenstillstand (3.11.), Gründung der KPÖ (3.11.), Verzicht von Kaiser Karl I. auf Regierungsgeschäfte (11.11.), Ausrufung der Republik (12.11.)
1919: Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung (16.2.), Landesverweisung des Hauses Habsburg (3.4.), Polizeiangriff auf Demonstration in Wien (17.4.), Entwaffnung des Volkswehr-Bataillons 41 (27.8.), Annahme des Friedensvertrages (6.9.)
Linz: Eine Hausdurchsuchung der Polizei im Hotel “Schiff” löst den Februaraufstand aus. Schauplatz der Kämpfe zwischen Schutzbund und Militär bzw. Heimwehr sind Wirtschaftshof, Diesterwegschule, Polygonplatz (heute Bulgariplatz), Parkbad und Dorfhalle. Weitere Kampfhandlungen gibt es beim Jägermayrhof, Eisenbahnbrücke und dem Petrinum. Der Generalstreik kommt nicht zustande, Züge fahren weiter, Gas-, Strom- und Wasserversorgung werden nicht unterbrochen. Der Aufstand des Schutzbundes bricht bald zusammen. In Linz gibt es 14 Todesopfer und 984 Verhaftungen.
Am 12. Februar 1934 erfolgte mit dem Februaraufstand der letzte verzweifelte Versuch zur Rettung der Demokratie. Bereits im März 1933 wurde vom austrofaschistischen Kanzler Dollfuß das Parlament ausgeschaltet und die Maiaufmärsche untersagt. Im Mai wurden der Schutzbund sowie die KPÖ verboten und bereits im September 1933 die ersten Anhaltelager errichtet. Aus diesem Anlass gedenkt die KPÖ OÖ mit einer Kundgebung der Februarkämpfe von 1934 am Samstag, 12. Februar 2022, 11:30 Uhr, Linz, Bulgariplatz. Die von der KPÖ-Oberösterreich gestaltete Dokumentation „Der Kampf war hart und schwer“ über die Februarkämpfe in Oberösterreich und die Rolle der KPÖ kann per Mail an [email protected] bestellt werden. ➡ https://ooe.kpoe.at/article.php/20080210124352424
Nun ist die Standortentscheidung gefallen. Die Technischen Universität Oberösterreich (TU) kommt nach Linz an den Campus der Johannes-Kepler-Uni (JKU). So sehr diese Entscheidung auch nachvollziehbar ist, so sehr sind andere nun bekanntgewordene Pläne um so fragwürdiger. Der KPÖ-Landessprecher und Linzer Gemeinderat Michael Schmida: „Was da zwischen der Bundes- und Landespolitik ausgemauschelt wurde, ist der Gipfel der Zurichtung auf Wirtschaftsinteressen und Pervertierung der Idee einer Universität.“
Mittwoch, 9.2.2022, 19 Uhr, Online In lockerer Atmosphäre wird von den zwei KPÖ-GemeinderätInnen über die vorangegangene Gemeinderatssitzung berichtet, aber auch über den kommunalpolitischen Tellerrand geblickt. Alle, die sich dazu politisch austauschen wollen, sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet über die Plattform ZOOM statt. Anmeldungen unter [email protected] erbeten. Der Zugangslink wird zugeschickt.