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Sollen Westring-Abgase auf Hauptbahnhof-Areal geblasen werden?

  • Montag, 20. August 2007 @ 14:20
News Als perverses Ansinnen bezeichnet die KPÖ die Absicht der Verkehrsplaner, die Abgase aus dem Südtunnel des geplanten Linzer Westrings (A26) ausgerechnet auf die Gleisanlagen des Hauptbahnhofes zu blasen: „Mit der Ableitung der Abgase von täglich 40.000 Fahrzeugen auf das Bahnhofsareal soll wohl der Bahnverkehr als Alternative zu dem umstrittenen Projekt für den Autoverkehr gezielt und nachhaltig geschädigt werden“, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Im Sinne des gerne zitierten Verursacherprinzips wäre es wohl angebrachter, diese Abgase in das Landhaus und das Rathaus zu leiten, wo die unbelehrbaren Propagandisten des Westrings sitzen.

Postämterschließung sind logische Konsequenz der Privatisierungspolitik

  • Montag, 20. August 2007 @ 11:16
News Die Schließung von 19 weiteren Postämtern – davon vier in Oberösterreich – ist die logische Folge der Ende der 80er Jahre eingeleiteten Privatisierungspolitik von SPÖ und ÖVP, kritisiert die KPÖ-Oberösterreich fest. In Oberösterreich werden nun mit Jahresbeginn 2008 die Postämter in Oftering, Niederwaldkirchen, Hagenberg und Kopfing geschlossen. Bundesweit 28 weitere Postämter haben eine Gnadenfrist erhalten und stehen für weitere zwei Jahre unter Beobachtung. Noch stärker abgebaut wird beim Personal, künftig sollen jährlich rund 400 Beschäftigte „freigesetzt“ werden.

Wirtschaftspatriotismus Marke Androsch & Scharinger als billiger Schmäh entlarvt

  • Dienstag, 14. August 2007 @ 11:13
News Als billiger Schmäh wird der in Sonntagsreden immer wieder demonstrativ zur Schau gestellte Wirtschaftspatriotismus des Industriellen Hannes Androsch (SPÖ) sowie des Chefs der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich, Ludwig Scharinger (ÖVP), mit dem Verkauf des Flugzeugzulieferunternehmens FACC in Ried im Innkreis entlarvt, stellt die KPÖ-Oberösterreich fest.

Kundgebungen des neonazistischen BFJ in Wels

  • Montag, 13. August 2007 @ 16:05
Antifa Am Samstag, 11. August trat die Neonazi-Organisation „Bund freier Jugend“ erneut in Erscheinung - diesmal in Wels. Nachdem in den letzten Tagen diverse Teile der Innenstadt mit BFJ-, AFP- und NPD-Aufklebern zugepflastert wurden, führte eine Gruppe von rund ca. 12 bis 15 Neonazis am Samstag in der Welser Innenstadt (etwa beim Gefängnis) mehrere vermutlich unangemeldete Kundgebungen durch, bei denen die bereits bekannten Plakate (die „Welser Rundschau“ berichtete am 25. Juli 07 darüber), ein Transparent sowie Flugblätter, auf denen die Freilassung der drei inhaftierten Führungskader Michael Scharfmüller, Rene Hönig und Stefan Magnet gefordert wird, verwendet wurden.

Überwachung statt persönlicher Betreuung

  • Samstag, 11. August 2007 @ 08:57
Verkehr Die ÖBB haben mit 6. November 2006 am Bahnhof Pregarten nun endgültig den personenbesetzten Schalter aufgelassen und das Kundenservice vor Ort auf einen Automaten reduziert. Gleichzeitig wurden flugs am ganzen Bahnhofsareal zahlreiche Überwachungskameras installiert, die nun jeden Winkel "beobachten".

Weder ein Heiliger noch ein Drückeberger...

  • Donnerstag, 9. August 2007 @ 06:00
Geschichte Symbolträchtig zum Todestag von Franz Jägerstätter wurde 2006 in Braunau eine Parkanlage nach diesem christlichen Widerstandskämpfer benannt. Der Streit um seine Person hat vor allem in den 90er Jahren hohe Wellen geschlagen: Die einen sehen in Franz Jägerstätter die Personifizierung des christlichen Widerstandes gegen den Nazifaschismus schlechthin und betreiben sogar seine Seligsprechung. Andere unterstellen ihm zumindest indirekt Antisemitismus mit dem Vorwurf, nichts gegen die Verfolgung der Juden gesagt oder geschrieben zu haben, was freilich für fast alle WiderstandskämpferInnen zutrifft, wie der frühere Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wolfgang Neugebauer, feststellte. Beide Seiten interpretieren in den Mesner aus Sankt Radegund im Innviertel Aspekte hinein, die seiner Person nicht gerecht werden.

Hiroshima mahnt!

  • Donnerstag, 2. August 2007 @ 12:07
Frieden Anlässlich des 62. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fordert die Werkstatt Frieden & Solidarität:
- Sofortiger Austritt Österreichs aus EURATOM!
- Ende der Unterordnung Österreichs unter die EU-Militarisierung!

Der erste Weltkrieg und unsere Zeit

  • Mittwoch, 1. August 2007 @ 01:44
Geschichte Von Hans Hautmann

Der Jahrestag des Ausbruchs des ersten Weltkriegs hat eine Flut von neuen Büchern, Erinnerungsartikeln, Fernsehsendungen, Stellungnahmen und Einschätzungen gebracht. Das, verglichen mit den vergangenen Jahrzehnten, gesteigerte Interesse ist ein Anzeichen dafür, dass man die zentrale Bedeutung dieses Ereignisses mehr und mehr erkennt – etwas, was für marxistische Geschichtsbetrachter schon immer eine Selbstverständlichkeit war.

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