
Das Bundesheer kostet uns zwei Milliarden Euro pro Jahr. Viel Geld, das trotz des Sparwahns in allen anderen Bereichen für militärisch sinnloses Gerät wie die Eurofighter und tausende funktionslose Offiziere und Generäle ausgegeben wird.
Unter der schwarz-blauen Regierung wollte der damalige Bundeskanzler Schüssel ein reines Berufsheer und den Anschluss an die NATO. Jetzt geben sich ÖVP und FPÖ als „Verteidiger der Wehrpflicht“. Für Heeresminister Darabos, wie für die SPÖ insgesamt, war noch vor zwei Jahren die Wehrpflicht „in Stein gemeißelt“. Heute argumentiert die SPÖ für die Schaffung eines Berufsheeres.
Jetzt soll das Volk entscheiden. Aber worüber? Ob Wehrpflicht oder Berufsheer, für beide Varianten steht außer Streit, dass österreichische Soldaten im Interesse der herrschenden Kapitalinteressen in und außerhalb der EU eingesetzt werden sollen.