Den Blick auf die Ökonomie nicht verlieren
- Sonntag, 6. Mai 2018 @ 14:00
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Über 10.000 Menschen aus dem In- und Ausland, darunter auch Überlebende des ehemaligen Konzentrationslagers, nahmen am 6. Mai 2018 an der traditionellen Befreiungsfeier in der Gedenkstätte Mauthausen anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des KZ teil, welche diesmal unter dem Motto „Flucht und Heimat“ stand.
Stärker, bunter, vielfältiger und kraftvoller als in den Vorjahren war der Mayday2018 in Linz, die diesjährige Demonstration des seit 1991 vom Aktionskomitee organisierten alternativen 1. Mai in Linz. Die wahrscheinlich bunteste Demo der Stadt am „Tag der Arbeit“ zog als aktionistischer und lautstarker Kontrapunkt zu dem bereits vorher stattgefundenen sozialpartnerschaftlich ausgerichteteten sowie von militärischer Marschmusik bestimmten „Festzug“ der SPÖ durch die Landstraße.
Rede von Teresa Griesebner und Elena Richtsfeld (Junge Grüne) beim Auftakt von Mayday2018 am Linzer Schillerplatz am 1. Mai 2018.
Rede von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Abschlusskundgebung von Mayday2018 am Linzer Hauptplatz am 1. Mai 2018.
Rede von David Heck (Junge Linke/Linke Gewerkschaftsjugend) beim Auftakt von Mayday2018 am Linzer Schillerplatz am 1. Mai 2018.
I. „Es ist für einen bestimmten Zeitpunkt...“
Der befreiende Gedanke, einen proletarischen Feiertag als Mittel zum Erlangen des achtstündigen Arbeitstages einzuführen, entstand zum ersten Mal in Australien. Die dortigen Arbeiter beschlossen schon im Jahre 1856, einen Tag völliger Arbeitsruhe zu veranstalten, verbunden mit Versammlungen und Vergnügungen, als Manifestation zugunsten des achtstündigen Arbeitstages.