KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida begrüßt die Ausstattung einer weiteren Linzer Haltestelle mit Echtzeit-Fahrgastinformation: Nach der „Unteren Donaulände“ im November 2023 wurde nun auch der Hessenplatz (Schubertstraße) entsprechend aufgerüstet.
Der Bezirksvorstand der KPÖ Linz hat Christina Pree als Bezirkssprecherin bestätigt. Die Wahl erfolgte einstimmig. Christina Pree stand bei der letzten Nationalratswahl in Oberösterreich auf Listenplatz 1 der KPÖ und konnte in Linz mit 4 Prozent der abgegebenen Stimmen ein gutes Ergebnis erzielen. Als Sozialwirtin und Mitarbeiterin in einem großen Wohlfahrtsträger sind ihr vor allem verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflege sowie eine gerechte Aufteilung der Care-Arbeit ein großes Anliegen.
Als Forscherin an der FH Oberösterreich hat sie sich mit der Bedeutung und Gestaltung öffentlicher Räume beschäftigt und bringt ihre Expertise immer wieder in die kommunalpolitische Arbeit ein. Als Aktivistin gestaltet sie maßgeblich die Kommunalpolitik der KPÖ-Fraktion im Linzer Gemeinderat mit.
Keine Mehrheit fand bei der Gemeinderatssitzung im März ein Antrag der KPÖ zur Verbesserung der Ampelsteuerung für Fußgänger in Linz. In diesem Zusammenhang ruft Gemeinderat Michael Roth-Schmida alle Linzerinnen und Linzer dazu auf, benachteiligende Situationen für den Fußverkehr sowie problematische Verkehrsanlagen – etwa ungünstige Ampelschaltungen an Kreuzungen – zu melden. Wir leiten entsprechende Anliegen gerne an die zuständigen Stellen weiter; darüber hinaus können Meldungen auch direkt über die Plattform „Schau auf Linz“ oder beim Bürger*innenservice der Stadt eingebracht werden.
Unter dem Motto: „Preise runter, statt leerer Versprechen“ startete die KPÖ eine bundesweite Kampagne gegen die anhaltende Teuerung. Zum Kampagnenstart in Linz luden KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn und Bezirkssprecherin Christina Pree zum Pressefrühstück am Südbahnhofmarkt. Gestartet wurde dabei mit einem Schätzspiel über die Preissteigerungen von Lebensmittel.
Die aktuelle Teuerungswelle bringt immer mehr Menschen in Österreich an ihre finanziellen Grenzen. Steigende Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel führen dazu, dass sich viele Haushalte das tägliche Leben kaum noch leisten können. Die KPÖ fordert daher rasche und wirksame Maßnahmen, um die Belastung der Bevölkerung nachhaltig zu senken.
Die KPÖ Oberösterreich unterstützt die Forderungen der Arbeitnehmervertretungen und Betriebsrät:innen der Betriebe im Industriepark Pasching nach einer verlässlichen Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Durch die Verlegung der Westbahnstrecke zum Flughafen Linz und die geplanten Änderungen bei den Bahnhöfen droht sich die Situation für viele Pendler und Pendlerinnen deutlich zu verschlechtern. Besonders kritisch sieht die KPÖ, dass es bis heute keine verbindliche Zusage des Landes Oberösterreich gibt, wie die öffentliche Anbindung des Industrieparks künftig aussehen soll.
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 19.3.2026 zum Antrag und Resolution "5er-Bim - Eine tangentiale Straßenbahnlinie für den Linzer Süden - Antrag und Resolution":
In Linz regeln über 200 Verkehrslichtsignalanlagen den Straßenverkehr und ermöglichen auch die sichere Querung der Fahrbahn für Fußgänger:innen. Dabei zeigt sich jedoch, dass sich viele Ampelschaltungen stark am Autoverkehr orientieren. Für zu Fuß Gehende bedeutet das oft lange Wartezeiten und vergleichsweise kurze Grünphasen. Zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung – auch an die KPÖ – bestätigen diese für Fußgänger:innen unbefriedigende Situation. Die KPÖ-Fraktion fordert daher in der nächsten Gemeinderatssitzung eine umfassende Überprüfung aller Ampelanlagen im Stadtgebiet hinsichtlich der Wartezeiten und Grünphasen für den Fußverkehr.
Kritik kommt von der KPÖ Linz am Rückzug der Stadt bei der geplanten Solarpflicht in neuen Bebauungsplänen. Nachdem ÖVP und FPÖ angekündigt hatten, entsprechenden Planänderungen nicht zustimmen zu wollen, zogen SPÖ und Bürgermeister Dietmar Prammer den Vorschlag heute im Ausschuss zurück.