KPÖ kritisiert geplantes Hochhausprojekt am Bulgariplatz
- Donnerstag, 27. November 2014 @ 11:33
Als unverständlich bewertet die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn das Abschmettern der 49 Einwendungen gegen das Hochhausprojekt am Bulgariplatz. Obwohl laut Landesregierung der Bulgariplatz stark durch Feinstaub und Stickoxide belastet ist und damit eine zusätzliche Wohnnutzung auszuschließen ist will Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) das umstrittene 66 Meter hohe Hochhaus offensichtlich um jeden Preis mit dem nunmehr dritten Anlauf durchboxen. 




KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fordert Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und das Rektorat der Johannes-Kepler-Universität auf, nicht am nächsten Burschenbundball am 10. Jänner 2015 im Linzer Vereinshaus teilzunehmen. Ebenso fordert die KPÖ die Verwaltung des Vereinshauses auf, den Burschenschaften das Vereinshaus nicht für diesen deutschnationalen Rummel zur Verfügung zu stellen. Und schließlich fordert die KPÖ auch alle Firmen die in den letzten Jahren den Burschenbundball mit Inseraten unterstützt haben auf, dieses Sponsoring einzustellen.
Mit der Ablehnung einer amtlichen Bürgerinitiative durch Bürgermeister Klaus Luger wird die baufällige Linzer Eisenbahnbrücke endgültig zum parteipolitischen Zankapfel im Vorwahlkampf für die Gemeinderatswahl 2015, kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn.
Als Handlanger privater Anleger handelt ganz offensichtlich FPÖ-Klubchef Günther Steinkellner mit seinem Vorstoß für die Fusionierung der städtischen Linz AG mit der noch mehrheitlich im Landesbesitz befindlichen Energie AG, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Auffallend dabei ist eine schwarzblaue Kumpanei, hat sich doch LH Josef Pühringer (ÖVP) bereits wiederholt für eine solche Fusion ausgesprochen.