EL-Vorstand zum EU-Reformvertrag
- Sonntag, 8. Juli 2007 @ 12:37
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Am 10. Juli 2007 wird das Europäische Parlament in Strassburg über die endgültige und restlose Liberalisierung der Post abstimmen. Wir wissen durch das Beispiel derjenigen Länder, die die Post bereits privatisiert haben, was das heißen kann: Schließung von Postämter, Verteuerung der Tarife für Normalbürger, Lohndumping, Arbeitsplatzabbau, Konkurrenzdruck, Qualitätsverlust und Ungleichheit bei der Versorgung durch die Post.
Auf Einladung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) fand am 5. und 6. Juli 2007 in Guimarães eine internationale Konferenz statt. Sie stand unter dem Thema «Gegen Prekarität und Flexicurity; Für Recht auf Arbeit und Arbeit mit Rechten. Für ein Europa der arbeitenden Klassen und der Völker.» An den Debatten nahmen 13 kommunistische und Linksparteien aus Europa teil. Für die KPÖ nahm Christiane Maringer an dieser Konferenz teil.
Vor 50 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Römischen Verträge über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und für Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM). Diese beiden Verträge waren mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) die Grundlage der Europäischen Gemeinschaften (EG). Daraus entstand nach dem Wandel von einer Freihandelszone zum Binnenmarkt in den 80er Jahren später die Europäische Union (EU), für welche der vor 15 Jahren im Jahre 1992 beschlossene Maastricht-Vertrag als Grundlage der Währungsunion eine wichtige Weichenstellung war.