KPÖ verlangt Priorität für leistbare Mietwohnungen
- Donnerstag, 30. Juli 2015 @ 11:05
Die jetzt beschlossene Erhöhung der Förderungen für Häuslbauer ist die Fortsetzung eines falschen Weges in der Wohnungspolitik, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Mit 1. August 2015 werden die Fördersätze für den Bau von Einfamilienhäusern umfassend angehoben und Häuslbauer können statt des Darlehens auch einen Barzuuschuss in Anspruch nehmen. 




Der Verein HabitTAT möchte in Österreich solidarische, selbstverwaltete Wohnformen etablieren. Deshalb läuft noch bis Montag eine Crowdfunding Kampagne, mit der der Verein unter anderem Musterverträge für den Hauskauf als GmbH finanzieren möchte, die von allen interessierten Österreicher*innen genutzt werden können. In Linz soll dann bald das erste Hausprojekt realisiert werden. Allerdings muss dazu die Crowdfunding Kampagne erfolgreich verlaufen.
Laut einer Umfrage des Immobilienkonzerns RE/MAX Europe in 16 europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien, Türkei, Vereinigtes Königreich) mit 8.000 befragten Personen zwischen 20 und 59 Jahren betragen die Wohnkosten (Miete, Kreditrückzahlung, Betriebskosten, Heizung) durchschnittlich 40 Prozent des Haushaltseinkommens.
Was tun mit leerstehenden „Traditionsgasthäusern“? KPÖ Gemeiderätin Gerlinde Grünn hat dazu für die Gemeinderatssitzung am 18. September eine Anfrage gestellt.