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Wohnungseigentum von A bis Z

  • Montag, 26. März 2007 @ 11:22
Wohnen Abrechnung: Zu den Pflichten der von den Eigentümern bestellten Verwaltung gehört insbesondere die Legung der jährlichen Abrechnung, die auch an die Eigentümer zu übermitteln ist. Die Abrechnung ist spätestens 6 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode zu legen. Da die Abrechnungsperiode bei den meisten Häusern das Kalenderjahr ist, ist dies daher üblicherweise der 30.6. des Folgejahres. Eine vom Kalenderjahr abweichende Abrechnungsperiode bedarf einer schriftlichen Vereinbarung aller Eigentümer oder einer gerichtlichen Entscheidung. Betreffend der Legung der Abrechnung und ihrer Überprüfung besteht für einen Wohnungseigentümer auch die Möglichkeit eines Außerstreitantrages an das Bezirksgericht.

Betriebskosten von A bis Z

  • Montag, 26. März 2007 @ 10:57
Wohnen Allgemeines: Als Betriebskosten gelten immer wiederkehrende Ausgaben für die Versorgung des Hauses mit Wasser, die Beleuchtung der allgemeinen Teile des Hauses, die vorgeschriebenen Kehrungen der Hausrauchfänge, eine angemessene Versicherung des Hauses, das Honorar für die Verwaltung des Hauses, die Kosten für die Hausreinigung, Kosten für die Entsorgung des Mülls und Kanalgebühren, die Kosten für die Eichung, Wartung und Ablesung von Messgeräten, die der Verbrauchsermittlung dienen, sowie die Grundsteuer. Nicht unter Betriebskosten zu verrechnen sind Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten, Reparaturen und Beträge zum Instandhaltungsfonds.

Mietzins von A bis Z

  • Montag, 26. März 2007 @ 10:31
Wohnen Anfechtung: Die vertragliche Mietzinsvereinbarung kann unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht oder bei der Mietzinsschlichtungsstelle überprüft und angefochten werden. Häufig wird mittels Gutachten überprüft, ob die Miete angemessen oder ob der vereinbarte Mietzins überhöht ist. Nach dem Mietrechtsgesetz unterscheidet man zwischen Richtwertmietzins und angemessenen Mietzins. Beim Richtwertmietzins geht der Gutachter von einem feststehende Ausgangswert (=Richtwert) aus, der durch Zu- und Abschläge variiert. Angemessener Mietzins - siehe Stichwort Denkmalschutz.

Aktuelle Kategorie- und § 45- Sätze

  • Sonntag, 1. Oktober 2006 @ 08:00
Wohnen Kategoriesätze je m ² ab 1. Oktober 2006 einhebbar gem. § 15a MRG:

Kategorie A 2,91 €
Kategorie B 2,19 €
Kategorie C 1,46 €
Kategorie D 0,73 €
Kategorie D brauchbar 1,46 € Anmietung nach 1.3.1994
Kategorie D unbrauchbar 0,73 € Anmietung nach 1.3.1994

Neuerliche Mieterhöhung mit Oktober 2006

  • Freitag, 15. September 2006 @ 20:34
Wohnen Das Justizministerium verordnet eine Erhöhung der Kategoriemietzinses und der Erhaltungsbeiträge um 5 Prozent. Abermals erfolgt eine gesetzliche Mieterhöhung bei Mietverträgen die vor 1994 abgeschlossen wurden.

Öffentlicher Raum ist für alle da

  • Mittwoch, 31. Mai 2006 @ 11:37
Wohnen Der Obdachlosenchor der Straßenzeitung Kupfermuckn sang am 31. Mai die Landeshymne beim Stelzhamerdenkmal im Linzer Volksgarten.

Dossier EU-konforme Hausbriefkästen

  • Montag, 8. Mai 2006 @ 12:24
Wohnen Vom öffentlichen Gut Hausbriefkasten zum neoliberalen Spielball privater Profitinteressen!
Lehrbeispiel einer durch und durch verfaulten Gesellschaft

Die Deregulierungs- und Zerstörungswut gegenüber öffentlichrechtlicher Grundversorgung durch die EU spiegelt sich deutlich in der Richtlinie 2002/39/EG des Europäischen Parlaments, die zu einer weitergehenden Liberalisierung des Marktes der Postdienste führen soll. Entsprechend dieser Richtlinie wurde das öffentliche Postmonopol für Briefsendungen ab dem 1.1.2003 von 350 auf 100 Gramm gesenkt.

Resolution Wohnungspolitik Linz

  • Samstag, 1. April 2006 @ 13:06
Wohnen Wohnen ist laut UNO-Menschenrechtskonvention ein Menschenrecht, in der kapitalistischen Realität wird es jedoch im Widerspruch dazu von einem sozialen Anspruch zu einer Ware umfunktioniert. Nutznießer der nach wie vor bestehenden Probleme auf dem Wohnungssektor sind Mietshausbesitzer, Immobilienkonzerne, Bau- und Bodenspekulanten und vor allem die Banken. Im Interesse der Mietshausbesitzer wurde die Gesetzgebung immer undurchschaubarer gestaltet und ist für MieterInnen kaum mehr nachvollziehbar, anstatt an sozialen Kriterien orientierte klare und verständliche Regelungen zu schaffen.

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