Vor rund einem Jahr zog die KPÖ als Fraktion „KPÖ und unabhängige Linke“ in den Linzer Gemeinderat ein. Zeit genug um Bilanz über die bisherige Oppositionsarbeit zu ziehen. (Bild: KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn und KPÖ-Gemeinderat Michael Schmida nach der Angelobung des Linzer Gemeinderates)
Der nun vorliegende Bericht beeindruckt durch seine akribisch recherchierten Fakten zu belasteten Straßennamen in Linz. Für diese Arbeit ist allen daran beteiligten Historiker:innen und dem Stadtarchiv zu danken. Dass der Bericht nun vorliegt ist einem gemeinsamen Antrag der Grünen und der KPÖ aus dem Jahre 2019 geschuldet.
Der Bericht zeigt aber auch auf wie sehr das schwere Erbe des Nationalsozialismus den öffentlichen Raum durch Straßenbenennungen nach wie vor prägt.
Statement von Gemeinderätin Gerlinde Grünn in der von der SPÖ-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Aktuellen Stunde zum Thema „Aktuelle Situation Asylbewerber*innen in Linz“:
Gemeinderat Michael Schmida zum Antrag auf Teilnahme der Stadt Linz am EU-Forschungsprojekt „X4ITS“ und die Einführung, Erprobung und Harmonisierung von kooperativen Intelligenten Verkehrssystemen und Diensten (C-ITS) im Straßenverkehr:
Um das Mobilitäts-Sharing leistbarer zu gestalten, fordert KPÖ-Gemeinderat Michael Schmida Preisvergünstigungen von Linzer Verleihunternehmen. So sollen Personen mit einer Linz Linien-Jahreskarte, dem Klimaticket und Aktivpass-Besitzer:innen günstiger mobil sein. Ein entsprechende Resolution wurde für die kommende Gemeinderatssitzung eingebracht.
Um den hohen Ressourcen-, Flächen- und Energieverbrauch zu reduzieren, bieten sich sogenannte „Mobilitäts-Sharing Systeme“ als Ergänzung zum „Umweltverbund“ aus Öffis, Radfahren und Zufußgehen an. In Linz gibt es mit „TIM“ für PKWs und „City Bike Linz“ für Fahrräder zwei solcher Sharing-Anbieter. Um dieses Angebot attraktiver zu machen, müssen aber nicht nur die Standorte erweitert, sondern auch die Preise kostengünstiger gestaltet werden.
Mit Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres Genossen Josef Fehrerberger erhalten, der am 15. Oktober 2022 nach längerer schwerer Krankheit im 73. Lebensjahr gestorben ist.
Josef Fehrerberger wurde am 19. Februar 1949 in Langenstein als Sohn eines Landwirtsehepaares geboren. Nach dem Schulbesuch erlernte er den Beruf eines Maurers und war zunächst in der Bauwirtschaft tätig, wo er beim Kraftwerksbau in Wallsee-Mitterkirchen mit Kommunisten in Kontakt kam. Später war Fehrerberger kurzzeitig in der Voest tätig und trat 1972 als Verschieber in den Dienst der ÖBB, wo er bis zu seiner Pensionierung als Verschubaufsichtsmeister im Verschiebebahnhof Linz tätig war.
Bei der Gemeinderatssitzung am gestrigen Donnerstag gab es auch wieder einige Initiativen der Fraktion KPÖ & unabhängige Linke im Linzer Stadtparlament:
Gemeinderat Michael Schmida zu den verkehrs- und bauplanerischen Vorlagen im Zusammenhang mit dem Investorenbauprojekt „Trinitypark - Franckstraße“ am ehemaligen Nestle-Areal. https://www.linz.at/Politik/GRSitzung...l?grId=141
Alle sechs Jahre wählen gehen ist zu wenig! | Soziale Rechte stärken! | Frauenrechte stärken ist ein Gebot der Stunde! | Vorrang dem öffentlichen Verkehr! | Lebensraum Stadt erhalten! | Öffentliches Eigentum ausbauen! | Ein kulturelles Leben absichern und ausbauen! | Der öffentliche Raum gehört uns allen! | Faschismus konsequent bekämpfen! | Solidarität statt Hetze! Die superrote Variante: Das Kommunalprogramm der Linzer KPÖ
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