KPÖ fordert mehr öffentliche Grillplätze für Linz
- Montag, 15. Mai 2017 @ 08:52
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Vielfältig, bunt und voller Power – das war der Mayday2017, die diesjährige Demonstration des seit 1991 vom Aktionskomitee organisierten alternativen 1. Mai in Linz. Gut 300 Teilnehmer_innen zogen als bunter, erfrischender, teilweise auch aktionistischer und lautstarker Kontrapunkt zu dem bereits vorher stattgefundenen und von penetranter Selbstbeweihräucherung geprägten regierungsfrommen und sozialpartnerschaftlichen sowie von militärischer Marschmusik bestimmten „Festzug“ der SPÖ durch die Landstraße.
Rede von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Abschlusskundgebung von Mayday2017 am Linzer Hauptplatz am 1. Mai 2017.
Als Kontrapunkt zum regierungsfrommen Aufmarsch der SPÖ findet unter dem Motto „Für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Arbeitszeitverkürzung!“ auch 2017 in Linz wieder der alternative 1. Mai statt. Auch heuer unterstützen wieder zahlreiche Betriebsrät_innen, Gewerkschafter_innen, Vertreter_innen von Vereinen und Organisationen und Künstler_innen den Aufruf des Personenkomitees für den Alternativen 1. Mai in Linz.
Im Rahmen der seit Jahren bestehenden Kontakte war am 7. April 2017 eine Delegation der KSCM aus der Linzer Partnerstadt Budweis zu Gast in Linz. Bei einem Meinungsaustausch informierten KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner über aktuelle Entwicklungen der oberösterreichischen Landespolitik und die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn über Schwerpunkte im Linzer Gemeinderat.
Die Implementierung der Holdinggesellschaften, die Auflassung von Bibliothekszweigstellen und die Vorgangsweise der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG bei der Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland waren wichtige Themen bei der 15. Sitzung des Linzer Gemeinderates am 6. April 2017. Knapp gescheitert ist ein blau-schwarzer Vorstoß für ein Alkoholverbot am Hessenplatz.
Die Linzer KPÖ begrüßt die Entscheidung, das vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder geplante Tiefgaragenprojekt in der Baumbachstraße fallen zu lassen: „Diese Entscheidung erfolgte nicht zuletzt unter dem Eindruck eines massiven Protests der betroffenen Anrainer_innen“ betont KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. Bezeichnend dazu sind allerdings einige Begründungen im Amtsbericht. 