Anfrage Schachplatz Volksgarten
- Donnerstag, 16. September 2010 @ 08:00
Willkommen bei KPÖ Linz
Rund 250 Menschen beteiligten sich am 31. August 2010 in Linz bei einem Protestmarsch gegen den geplanten Schotterabbau beim Pichlingersee, zu welchem die überparteiliche Plattform „Rettet den Pichlingersee“ aufgerufen hatte.
Am 20. und 21. August 2010 steigt mittlerweile zum zehntenmal das Linzer Krone-Fest und seit Wochen trommelt das Kleinformat für dieses Jubiläumsfest.
Zum verkehrspolitischen Dauerbrenner entwickelt sich die Diskussion über die Zukunft der 110 Jahre alten und elf Meter breiten Linzer Eisenbahnbrücke. Diese steht im Eigentum der ÖBB als Träger der Mühlkreisbahn, über deren Zukunft sich jedoch der ÖBB-Vorstand ebenso bedeckt hält wie die Regierung. Geht man nach den immer wieder kolportierten Plänen für den Kahlschlag bei den Regionalbahnen, dann droht der Mühlkreisbahn die Einstellung und damit ist aus Sicht der ÖBB auch die Eisenbahnbrücke obsolet.
Gemeinsames Grillen stellt auch in Linz für viele Menschen eine schöne Möglichkeit dar, sich in den Sommermonaten mit Familie, Freundinnen und Bekannten zu treffen. Das Bedürfnis zu Grillen hat als gesellschaftliches Ereignis für Familien oder im Freundeskreis enorm zugenommen. Dabei sind allerdings Menschen ohne eigenen Garten oder Hinterhof deutlich benachteiligt. Ebenso führt das Grillen in Wohngegenden gelegentlich zu Konflikten, wenn sich AnrainerInnen durch Rauch, Grillgeruch oder Lärm belästigt fühlen.
Die Landesbehörden stehen eisern zur Freiheit der Wirtschaft: Obwohl mittlerweile 1.500 Unterschriften von AnrainerInnen aus Linz-Pichling und der Nachbargemeinde Asten gesammelt wurden, sogar der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch vor den Kadi gezerrt und der Linzer Gemeinderat einstimmig eine Resolution an die Umweltanwaltschaft beschlossen hat.
Wenn es um die „Krone“ geht, versteht der Linzer Bürgermeister Dobusch keinen Spaß. Auffallend gereizt reagierte er daher auf die Kritik der KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Gemeinderatssitzung am 1. Juli 2010 an der Subventionierung des „Krone-Stadtfests“ 2010 mit 78.000 Euro. Bezüglich Unterwürfigkeit unter das Medienmonopol auf dem Printsektor agiert Dobusch damit so wie fast alle etablierten PolitikerInnen, wie sich am Aufmarsch von Faymann, Häupl, den Prölls, Strache und Konsorten beim Begräbnis von Hans Dichand und dessen Huldigungen durch die offizielle Politik gezeigt hat. 