Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Gedenken an die Ermordung der „Welser Gruppe“

  • Montag, 27. April 2020 @ 18:06
Geschichte Am 27. April 1945 erklärte in Wien die provisorische Staatsregierung von Karl Renner die Unabhängigkeit Österreichs.

Damit war die Zweite Republik gegründet. Doch in Oberösterreich herrschten noch die Nationalsozialisten. August Eigruber, Gauleiter von „Oberdonau“, befahl die Ermordung der im KZ Mauthausen inhaftierten Widerstandskämpfer der „Welser Gruppe“. Seine Begründung:

Die Alliierten sollten keine „aufbauwilligen Kräfte“ vorfinden. Am 28. April 1945 wurden 42 Mitglieder der „Welser Gruppe“ vergast. Es war die letzte Mordaktion im KZ Mauthausen. Am 5. Mai 1945 befreite die vorrückende US-Armee das Lager.

Gisela Tschofenig-Taurer (1917-1945)

  • Montag, 27. April 2020 @ 08:00
Geschichte Gisela Taurer wurde am 21. Mai 1917 in St. Leonhard 12, Gemeinde Landskron im Bezirk Villach in Kärnten als Tochter einer Eisenbahnerfamilie geboren. Die Familie war ab 1925 zunächst in Villach, Marxgasse 7a wohnhaft, 1935 wurde ihr Vater wegen politischer Unzuverlässigkeit von Villach nach Linz versetzt und die Familie war zunächst in Linz, Memhardstraße 1 und ab 1936 in Leonding, Untergaumberg 30 wohnhaft.

Broschüre kommunistischer Widerstand im Bezirk Wels

  • Montag, 27. April 2020 @ 08:00
Geschichte
Mit einer Dokumentation würdigt die KPÖ anlässlich des 80. Jahrestages des „Anschlusses“ Österreichs an Nazideutschland im März 1938 den kommunistischen Widerstand im Bezirk Wels und zeigt am Beispiel von Opfern wie auch von Überlebenden des Widerstandes in Wels, dass sich die KommunistInnen mit dem „Anschluss” nicht abgefunden haben und stets für das Wiedererstehen eines eigenständigen Österreich eingetreten sind.

Die Broschüre enthält eine Darstellung der „Welser Gruppe“, die Liste der 43 Todesurteile von Gauleiter Eigruber und stellt den kommunistischen Widerstand im Bezirk Wels dar. Am Beispiel von Karl Ammer, Hermann Bichlbauer, Ignaz Baier, Karl Mischka, Ernst Stadler, Franz Schöringhumer, Richard Dietl, Risa Höllermann, Cäcilia Fischill, Alois Steiner und anderen wird der Widerstand lebendig gemacht.

Broschüre Befreiung

  • Montag, 27. April 2020 @ 08:00
Geschichte Mit der aktualisierten und erweiterten Neuauflage der 2005 erstmals erschienen Dokumentation „Widerstand & Befreiung. Wiederaufbau & Restauration“ legt die KPÖ-Oberösterreich einen Beitrag zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und der Gründung der 2. Republik im Jahre 1945 vor. Die KPÖ hat bei beiden Ereignissen eine wichtige Rolle gespielt. Eine Rolle, die heute vom offiziellen Österreich gezielt verdrängt wird.

Wir wollen mit dieser Doku darstellen, wie Kommunist*innen durch ihren Widerstand gegen den NS-Faschismus zum Wiedererstehen eines selbständigen, demokratischen Österreich beigetragen haben. Sie haben damit den in der „Moskauer Deklaration” der Alliierten geforderten „eigenen Beitrag” geleistet.

1945: Die KPÖ im Jahr der Befreiung

  • Montag, 27. April 2020 @ 08:00
Geschichte Enttäuschte Hoffnungen bei der Novemberwahl 1945
Die Befreiung Österreichs vom Faschismus erfolgte nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Armeen der vier Alliierten. Den größten Anteil an der Befreiung hatte die Sowjetarmee, die auf österreichischen Boden 26.000 Soldaten, davon 18.000 allein bei der Befreiung von Wien verlor.

Zwei Seiten einer Medaille

  • Sonntag, 5. Mai 2019 @ 12:00
Geschichte Rede von Christiane Maringer, Stv. Bundessprecherin und nö Landessprecherin der KPÖ bei der Kundgebung an der Klagemauer in der Gedenkstätte des KZ Mauthausen im Rahmen der Befreiungsfeier am 5.5.2019.

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten! Wien war schon am 13. April 1945 durch die Rote Armee befreit, die 2. Republik durch ihre Gründerparteien ÖVP, SPÖ und KPÖ am 27. April 1945 konstituiert, als in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945 hier im KZ Mauthausen 42 Widerstandskämpfer der „Welser Gruppe“ ermordet wurden.

1944: Das Rückgrat der Partisanen

  • Montag, 1. April 2019 @ 08:00
Geschichte Ab April 1944 hielten sich sechs bis acht politisch Verfolgte im sogenannten „Igel“ im Toten Gebirge verborgen, ihre Zahl wuchs bis zum Frühjahr 1945 auf 35 und mehr Personen an. Sie mußten zum Großteil vom Tal aus mit Lebensmitteln versorgt werden. Insgesamt halfen zwischen 500 und 600 Menschen mit, die Ernährungsgrundlage der Gebirgspartisanen zu sichern.

1919: Zum Umgang mit der Komintern-Geschichte

  • Mittwoch, 6. März 2019 @ 08:00
Geschichte
lBemerkungen zur Geschichte der Komintern von ihrer Gründung bis zum Ende der 20er Jahre. Auszug aus einem Referat von Wladislaw Hedeler auf einem KPÖ-Seminar, November 2001. Der vollständige Reader ist über die KPÖ beziehbar.

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