Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Mauthausen: Befreiungsfeier unter dem Motto „Vernichtete Vielfalt“

  • Sonntag, 16. Mai 2021 @ 13:00
Geschichte
Nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr fand heuer wieder die traditionelle Befreiungsfeier in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Mauthausen statt. Wenngleich durch die immer noch geltenden Maßnahmen mit reduzierter Teilnahmezahl – so etwa ohne die üblicherweise mehrere tausend Teilnehmer*innen aus Italien, Frankreich, Polen und anderen Ländern – und zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen.

Neuauflage der Rücksichtslosigkeit

  • Sonntag, 16. Mai 2021 @ 12:00
Geschichte
Ansprache von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner bei der Kundgebung der KPÖ bei der 2001 von KZ-Verband OÖ und KPÖ-Oberösterreich errichteten Gedenktafel für die kurz vor Kriegsende ermordeten 42 Widerstandskämpfer der „Welser Gruppe“ an der Klagemauer des KZ Mauthausen im Rahmen der Befreiungsfeier am 16. Mai 2021

Besucht man Gedenkstätten wie diese in Mauthausen, verstummt man recht schnell, angesichts der Grausamkeit, die von den Nazis hier in architektonische und industriell-funktionelle Ordnung gebracht wurde. Mit dem Zweck, Menschen zu entwürdigen, sklavisch arbeiten zu lassen, sie körperlich zu vernichten und zu ermorden.

Broschüre Staatsvertrag, Neutralität & Friedensbewegung

  • Samstag, 15. Mai 2021 @ 08:00
Geschichte
Der Staatsvertrag und im Zusammenhang damit die Entscheidung für die immerwährende Neutralität im Jahre 1955 eröffnete die Möglichkeit für den Aufschwung Österreichs zu einem der reichsten Länder der Welt.

Im Unterschied zu anderen Ländern war Österreich gerade durch die Neutralität nur in einem vergleichsweise geringen Ausmaß durch Rüstungskosten belastet. Gleichzeitig schaffte die Neutralität Möglichkeiten für ein eigenständiges Agieren, wie sich in der Kreisky-Ära in den 1970er und 1980er Jahren zeigte.

Broschüre Widerstand im Bezirk Vöcklabruck

  • Donnerstag, 1. April 2021 @ 08:00
Geschichte
Die KPÖ hat den Auftrag des „Moskauer Memorandum” der Alliierten von 1943 für das Wiedererstehen eines unabhängigen Österreich, wonach „sein eigener Beitrag an seiner Befreiung berücksichtigt werden wird” ernst genommen. Kommunist*innen waren ein Großteil der Opfer im politischen Widerstand gegen den Nazifaschismus.

Mit der aktualisierten und erweiterten Neuauflage einer 2008 erstmals herausgegebenen Dokumentation würdigt die KPÖ den kommunistischen Widerstand im Bezirk Vöcklabruck und zeigt am Beispiel von Opfern wie auch von Überlebenden des Widerstandes in Vöcklabruck, dass sich die Kommunist*innen mit dem „Anschluss” nicht abgefunden haben und stets für das Wiedererstehen eines eigenständigen Österreich eingetreten sind.

Das "Kommunistische Manifest" als Hörbuch

  • Montag, 15. März 2021 @ 08:00
Geschichte Am 11. März 2021 ist der bekannte Regisseur und Autor Peter Patzak (1945-2021) gestorben. Ende September 2013 präsentierte Willi Schlager (Astormedia) in Wien in Anwesenheit und unter Beteiligung zahlreicher Kulturschaffender die CD "Das Kommunistische Manifest", interpretiert von Peter Patzak. Das am meisten verbreitete und wohl wichtigste Programm des modernen Sozialismus, das Karl Marx und Friedrich Engels am Vorabend der Revolution von 1848 veröffentlichten ist auf dieser CD in einer 78-minütigen Version zu hören.

Gedenken an antifaschistischen Widerstand

  • Sonntag, 10. Mai 2020 @ 13:36
Geschichte Mit einem stillen Gedenken würdigte die KPÖ-Oberösterreich am 10. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen den antifaschistischen Widerstand und die Opfer von Faschismus und Krieg.

1945: KZ Mauthausen von US-Army befreit

  • Dienstag, 5. Mai 2020 @ 08:00
Geschichte Unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland am 12. März 1938 wurde in einem Steinbruch bei Mauthausen mit der Errichtung eines Konzentrationslagers begonnen. Und bereits am 8. August 1938 erfolgte die Überstellung der ersten Häftlinge aus dem KZ Dachau nach Mauthausen. Mauthausen war ein Vernichtungslager der Stufe III der Nazi-KZs. Nach verfügbaren Namenslisten waren in Mauthausen und 49 Nebenlagern bis 1945 über 200.000 Menschen inhaftiert und wurden über 100.000 Häftlinge ermordet.

Die Politik der KPÖ 1945–1955

  • Mittwoch, 29. April 2020 @ 11:48
Geschichte Im ersten Nachkriegsjahrzehnt verfügte die KPÖ über den größten Einfluss auf die politische Entwicklung Österreichs. Aufgrund der Schlüsselstellung der sowjetischen Besatzungsmacht und infolge ihrer Rolle im antifaschistischen Widerstand war die KPÖ an der ersten Regierung der Zweiten Republik als gleichberechtigte Partnerin von SPÖ und ÖVP beteiligt.

Nach den Novemberwahlen 1945 entwickelte sie ihre Politik im Spannungsfeld von Regierung und Opposition, im Lavieren zwischen »konstruktiver Staatspartei« und Konfrontation mit den beiden Großparteien. Angesichts des Kalten Krieges und des antikommunistisch geprägten politischen Klimas wurde die KPÖ in die Isolation gedrängt.

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