Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Die Geschichte des „Igels“ als Theaterstück

  • Sonntag, 1. Juli 2007 @ 09:07
Kultur Eine Nachbesprechung von Franzobels „Hirschen“ von Andreas Schmoller

Parallel zur Trilogie Hunt - Zipf -Lenz, die sich mit zeitgeschichtlichen Ereignissen im oberösterreichischen Hausruck beschäftigt, hat der Autor Franzobl ein weiteres Stück regionaler Geschichte literarisch für das Theater aufbereitet. Georg Schmiedleitner führte für die Auftragsarbeit des Grazer Schauspielhauses wieder Regie, die am 30. November 2006 uraufgeführt wurde und von den heimischen Medien durchwegs positive Kritik erfuhr. In bekannter Skurrilität und zynischem Sprachwitz präsentiert Franzobel den historischen Stoff und erlangt damit die größte Wirksamkeit, wenn der Umgang mit der Vergangenheit in der Gegenwart beleuchtet wird.

Alternativen zur neoliberalen Politik aufzeigen

  • Samstag, 30. Juni 2007 @ 09:59
Partei Von Leo Furtlehner

Laut Statut ist der Parteitag der KPÖ alle drei Jahre fällig, demnach ist ein Parteitag bis Jahresende 2007 einzuberufen. Ebenfalls laut Statut ist ein Delegiertenparteitag vorgesehen, wobei ein Schlüssel von 1:15 vorgeschlagen wird, also bei den Mitgliederversammlungen in den Bezirken pro 15 Mitglieder eine/n Delegierte/n zu wählen ist, was etwa 160 Delegierte bedeutet. Zur Erinnerung, 2004 hatten wir einen Schlüssel von 1:30.

Darabos holt für EADS die Kastanien aus dem Feuer

  • Donnerstag, 28. Juni 2007 @ 11:43
Frieden Für die Teilhabe am militärischen Kern der EU sind die Machteliten bereit, über alles hinwegzutrampeln. SP-Führung trägt die Verantwortung dafür, dass 5,6 Milliarden Euro für die Eurofighter verjubelt werden.

Wachstum über alles

  • Montag, 25. Juni 2007 @ 15:47
Verkehr Kapital tötet Raum und Zeit: Globalisierung, Transportinflation und Privatisierungen. Von Winfried Wolf

Nach Heinrich Heine beginnt mit den »Eisenbahnen ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte. (...) Durch die Eisenbahnen wird der Raum getötet, und es bleibt uns nur noch die Zeit übrig (...) Mir ist, als kämen die Berge und Wälder aller Länder auf Paris angerückt. Ich rieche schon den Duft der deutschen Linden; vor meiner Tür brandet die Nordsee.«

Leserbrief an „Lebendiges Linz“

  • Montag, 25. Juni 2007 @ 12:59
Verkehr Auch wenn ich mir der Tatsache bewusst bin, dass das Stadtmagazin „Lebendiges Linz“ kein Diskussionsforum oder ein Hort eines kritischen Journalismus ist, stört es mich doch merklich, wenn dermaßen einseitig über ein „umstrittenes“ Projekt wie den Westring berichtet wird.

Schlechter Deal in Brüssel

  • Montag, 25. Juni 2007 @ 09:31
Europa EU-Gipfelkompromiss: Verfassung heißt endgültig nicht mehr Verfassung, ihre neoliberalen Inhalte und Aufrüstungsgebot bleiben aber erhalten. Von Andreas Wehr, Jurist, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Europäischen Parlament (GUE/NGL).

"Entscheidung über Krieg und Frieden"

  • Sonntag, 24. Juni 2007 @ 13:10
Frieden Ein Papier hochrangiger SPD-Abgeordneter enthüllt, wofür sich die BRD-Machteliten mit ihren verstärkten Stimmgewichten in der EU stark machen wollen.

Die deutschen Machteliten boxten beim EU-Gipfel die Verdoppelung ihrer nationalen Stimmgewichte - auf Kosten der kleineren EU-Staaten - durch. In welche Richtung diese ausgeweitete Macht eingesetzen werden soll, wird aus einem Papier hochrangiger SPD-Abgeordneter (darunter drei Mitglieder des Fraktionsvorstandes) ersichtlich, das von der Friedrich-Ebert-Stiftung unlängst publiziert wurde (1):

Gusenbauer hat kein Mandat für EU-Verfassung

  • Sonntag, 24. Juni 2007 @ 13:07
Europa Österreich werde als "Lordsiegelbewahrer" für die EU-Verfassung auftreten, weil "Österreicher haben ein besonderes Faible für klare Verhältnisse",
so Kanzler Gusenbauer. (Der Standard, 22.06.2007) Ein Siegelbewahrer war ein hoher Beamter, dem die Aufsicht über das Siegel als Symbol der Herrschermacht anvertraut wurde. Damit outet sich Gusenbauer als Vollzugsbeamter einer auf Aufrüstung, Militarisierung, aggressive Wirtschaftspolitik und Endemokratisierung gerichteten EU-Integration.

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