Nach der Nationalratswahl
- Samstag, 7. Oktober 2006 @ 11:32
Stellungnahme der KPÖ zum Ergebnis der Nationalratswahl 2006Dass die SPÖ im Ergebnis der Nationalratswahl vom 1. Oktober 2006 trotz deutlicher Stimmenverluste zur stärksten Partei wurde und damit aller Wahrscheinlichkeit nach den künftigen Bundeskanzler stellen wird, ist nicht ihr eigenes Verdienst, sondern den weit größeren Verlusten der ÖVP und der gesunkenen Wahlbeteiligung geschuldet.





Was soll in Linz/Linz-Land anders werden?
VÖCKLABRUCK. Als Liste 6 steht die KPÖ in Oberösterreich bei der Nationalratswahl auf dem Stimmzettel, die KPÖ tritt mit 50 Kandidaten in den fünf Regionalwahlkreisen und auf der Landesliste als linke Alternative zu den Parlamentsparteien an.
Erstmals gab es vor der Nationalratswahl 2006 im ORF neben den Konfrontationen der Parlamentsparteien auch eine Wahlsendung mit den „sonstigen bundesweit kandidierenden Parteien“. Hans-Peter Martin von der gleichnamigen Bürgerliste und KPÖ-Spitzenkandidat Mirko Messner stellten in dieser ORF-Wahlsendung am 26. September 2006 die Positionen ihrer Parteien dar. Nachstehend eine Zusammenfassung der Aussagen von Mirko Messner bei dieser Diskussion:
Karin Antlanger, Juristin und Sozialpädagogin, Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks, kandidiert auf Platz 2 für die KPÖ
Die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) veranstaltete am 22. September 2006 im Pregartner Jugendzentrum „Yin Young“ eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aller bundesweit kandidierenden Parteien. Die Schwerpunktthemen der Jugendlichen betrafen die Bereiche Bildung, Arbeit und Frauenpolitik.
Unterstützt vom steirischen KPÖ-Klubobmann Ernest Kaltenegger präsentierten KandidatInnen des Regionalwahlkreises 4A Linz-Umgebung am 22. September 2006 die KPÖ am Linzer Taubenmarkt. Mit dabei ein Kamerateam des ORF, der in FS Oberösterreich am selben Abend einen Bericht über den Wahlkampf der KPÖ brachte. 

