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Alberto Korda, oder: Das unvergängliche Bild

  • Samstag, 14. Juni 2008 @ 08:00
Global Das Bild, das die Menschheit von Che Guevara heute und seit seiner Ermordung 1967 im bolivianischen Bergdorf Higuera hat, ist das Foto des Kubaners Alberto Korda. Von Eberhard Panitz.

Es gehört zu den weltweit am häufigsten reproduzierten Fotografien – es wurde zum Plakat, zum Poster und zum Abbild auf T-Shirts rebellischer junger Leute aller Kontinente dieser Erde. Nicht nur im Protest gegen den mörderischen Vietnamkrieg wurde es zum Zeichen, zum Fanal des Widerstands. Alberto Korda, 1928 in Havanna geboren, wo er heute noch lebt, hat lapidar darüber berichtet, wie dieses Foto entstand:

Comandante Che Guevara: Lange lebe der Mythos!

  • Samstag, 14. Juni 2008 @ 08:00
Global Er ist tot. Seit 1967. Aber er lebt weiter auf Banknoten und Briefmarken, Postkarten und Postern, T-Shirts und Swatch-Uhren, als Zigarettenmarke und auf dem Papiertaschentuch Sniff. Er lebt weiter als millionenfach reproduziertes Photo, geschossen 1960 von Alberto „Korda“ Gutierrez, der es jedoch dem „italienischen Verleger Feltrinelli unentgeltlich überließ - und so die Gelegenheit verstreichen ließ, steinreich zu werden. Denn Korda hat zufälligerweise das wohl berühmteste und am besten vermarktete Photo aller Zeiten geschossen: Comandante Che Guevara, christusähnlich mit schwarzem Bart, Hippiefrisur, schwarzer Baskenmütze mit rotem Stern, in eine Zukunft blickend, die er nicht mehr erleben durfte oder musste.

Reisebericht aus dem Nordirak

  • Mittwoch, 4. Juni 2008 @ 15:48
Global Von Thomas Rammerstorfer

Von 30. April bis 7. Mai 2008 nahm ich als ehrenamtlicher Mitarbeiter der „Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit (LEEZA)“ an einer Reise durch den Nordirak teil, die uns – sechs LEEZA-MitarbeiterInnen, den Filmemacher Daniel Binder sowie Wolfgang Machreich, Redakteur der „Furche“ – nach Erbil, Suleymania, Biara, Halabja, Kifri, Wali Hajdar und Kirkuk führte.

Erklärung österreichischer NGOs: Solidarität mit Zimbabwe!

  • Sonntag, 4. Mai 2008 @ 09:44
Global Zimbabwe rutscht immer tiefer in eine existentielle Krise - nicht nur sozial und ökonomisch, sondern akut auch politisch und verfassungsmäßig.
Mehr als drei Wochen nach den zusammengelegten Wahlen ist ein amtlich bestätigtes Endergebnis immer noch ausständig, obwohl es bereits von der SADC, der AU und den UN vehement eingemahnt worden ist.

Höchste Zeit für Umverteilung

  • Donnerstag, 1. Mai 2008 @ 13:00
Global Karin Antlanger, GLB-Bundesvorsitzende

Während für die SPÖ der 1. Mai immer noch der „Tag der Arbeit“ ist, wird nun schon seit Jahren am 30. April der Tag der Arbeitslosen begangen. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass immer seltener gut bezahlte und sozial abgesicherte Vollzeitarbeit die Normalität ist, sondern für immer mehr Menschen keine bezahlte Arbeit vorhanden ist oder sie unter oft unzumutbaren Bedingungen einer verstärkten Prekarisierung ausgesetzt sind.

Maidemo 2008 Linz: „Solidarität ist unsere Stärke“

  • Donnerstag, 1. Mai 2008 @ 13:00
Global Rund 500 Menschen demonstrierten am 1. Mai 2008 in Linz bei der Demonstration des überparteilichen und internationalistischen Aktionskomitees 1. Mai in Linz. Der diesjährige Aufruf stand so wie im Vorjahr wieder unter dem Motto „Solidarität ist unsere Stärke“. Seit 1991 gibt es in Linz am 1. Mai als traditionellem Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenbewegung eine gemeinsame Demonstration linker Organisationen. Trotz unterschiedlicher Beurteilungen der politischen Situation und Entwicklung gibt es dabei die Gemeinsamkeit den 1. Mai als Linke gemeinsam zu begehen.

1. Mai 2008 in Linz: Solidarität ist unsere Stärke!

  • Dienstag, 29. April 2008 @ 09:00
Global • Linz, Donnerstag, 1. Mai 2008
• Treffpunkt, 10.30 Uhr, Blumau
• Demonstration, 11.00 Uhr, Landstraße
• Kundgebung, 11.30 Uhr, Hauptplatz

Aufruf des Aktionskomitees 1. Mai

Solidarität ist unsere Stärke!

Gemeinsam demonstrieren wir am 1. Mai 2008…
…weil der Kampf für kürzere Arbeitszeit (sechs Stunden) mit vollem Lohnausgleich für ein menschenwürdiges Leben heute genauso aktuell ist wie bei der Entstehung des 1. Mai,
…weil wir nicht akzeptieren, dass ein Prozent der Bevölkerung ein Drittel des Vermögens besitzen, während eine Million Menschen arm oder armutsgefährdet sind,

Ein Beispiel das Mut macht…

  • Sonntag, 27. April 2008 @ 08:53
Global Wenn es um gewerkschaftliche Belange geht, steht internationale Solidarität meist nur auf dem Papier von diversen Erklärungen. Während das Kapital, sprich die großen Konzerne zunehmend international agieren und sich hervorragend vernetzen um ein Maximum an Profit herauszupressen, steht es um die Sache der Lohnabhängigen meist schlecht, weil sich die Gewerkschaften entgegen ihren Beteuerungen letztlich allzu oft den „Standortinteressen“ des „eigenen“ Kapitals unterwerfen.

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