Kühne Demokratie
- Montag, 28. Juli 2008 @ 08:56
Hans-Peter Martin macht sich Sorgen und befürchtet, dass sich die Konzerne „neue Parteien und gar Bürgerlisten“ halten. Darüber, dass Fritz Dinkhauser vom Swaroski-Konzern gesponsert in den Wahlkampf ziehen könnte. In einen Wahlkampf, den der Fritz aus Tirol nicht unter vier Millionen Euro schlagen will. Und so erklärt uns Martin wortreich, warum er Dinkhauser absagen musste, mit ihm in den Wahlkampf zu ziehen. Weil dieser immer noch in der ÖVP ist und weil Geld stinkt… 




Gerade eineinhalb Jahre nach ihrem Antritt scheiterte die Neuauflage der rotschwarzen Koalitionsregierung. Sie stand freilich von Anfang an unter keinem guten Stern. Mit einem sehr knappen Vorsprung stellte die SPÖ zwar den Kanzler, das Sagen hatte jedoch die ÖVP. Das wurde ihr auch leicht gemacht, weil die SPÖ bei den Koalitionsverhandlungen auf ihre wesentlichen Wahlversprechen verzichtete und wichtige Schlüsselministerien der ÖVP überließ. Politischer Druck zur Durchsetzung sozialer Verbesserungen wurde nicht gemacht. Damit war der Keim für das Scheitern Gusenbauers als Kanzler gelegt. Der wachsende Druck in seiner eigenen Partei tat ein Übriges. Demgemäß ist die (keineswegs vollständige) Bilanz der Regierung Gusenbauer entsprechend mager:
Passend zur aktuellen Hysterie anlässlich der EURO08 einige Zitate über den Patriotismus:
Von Leo Furtlehner