Kritik der KPÖ an teurem Prestigeprojekt bestätigt
- Mittwoch, 21. August 2019 @ 09:46
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Ausdruck einer rückwärtsgewandten und völlig verfehlten Verkehrspolitik ist die vom Land verordnete Trasse für eine Linzer Ostumfahrung, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fest. Die Ostumfahrung ist die logische Konsequenz und Fortführung von verkehrspolitischen Fehlentscheidungen wie der Errichtung der Mühlviertler Schnellstraße S10 und des Linzer Westrings A26.
KPÖ-Verkehrssprecher Michael Schmida über Bahnausbau und Ostumfahrung
Die OÖ Landesregierung lässt keine Möglichkeit aus, die Klimabewegung regelrecht zu verhöhnen. Im April kündigten LH Stelzer und Verkehrslandesrat Steinkellner an, in den nächsten Jahren eine knappe Milliarde zu investieren, um Straßenkapazitäten für zusätzliche 74.000 Kfz-Fahrten täglich in und um Linz zu schaffen. Nun legt LR Steinkellner nach: Unter dem Motto „Fit for future“ kündigt er an, bis spätestens 2030 die Osttangente realisieren zu wollen, also die Transitautobahn im Osten von Linz.
Mit einer Anfrage an Verkehrsreferent VBgm. Markus Hein bei der Gemeinderatssitzung am 16. Mai 2019 thematisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn die Problematik um die Elektroroller- bzw. E-Scooter – ein Trend, der auch in Linz Einzug gehalten hat. Neben dem privaten Kauf ist es vor allem der Verleih dieser Geräte der dazu geführt hat, dass E-Scooter im Stadtbild nicht mehr zu übersehen sind.
<img width="300" height="200" class="floatleft" src="http://ooe.kpoe.at/images/articles/20...3478_1.jpg" alt="" /> Die Jungen Linken Rohrbach setzen sich für leistbaren und besser ausgebauten Nahverkehr am Wochenende.
Zum Eintreffen des zwanzigsten 24-Meter-Obusses in Linz fordert KPÖ-Linz Verkehrssprecher Michael Schmida weitere Ausbauaktivitäten für den Obus in Linz. Schmida: „20 neue extralange Obusse sind zwar nicht schlecht, dürfen aber nur der Anfang sein! Wir brauchen ein Obus-Ausbauprogramm mit der Umwandlung zusätzlicher Linien auf den elektrischen Betrieb.“