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Mehr Irrtümer als andere

  • Freitag, 19. August 2005 @ 09:22
Geschichte "Der Becher geht solange zum Bronnen, bis er brecht": Das chaotische Leben des Arnolt Bronnen

Die Liste seiner TV-Essays könnte ein halbes Medientagebuch füllen: Ullrich Kasten ist so etwas wie das künstlerische Gedächtnis des 20. Jahrhunderts. Seine Porträts bekannter, aber auch schon fast vergessener Künstler-Persönlichkeiten - meist zusammen mit Fred Gehler, dem heutigen Direktor des Leipziger Dokumentarfilmfestivals, faktenreich mit sensibler Einfühlsamkeit gestaltet - waren stets Highlights im Programm des DDR-Fernsehens. Überwiegend galten sie deutschen Regisseuren und Darstellern, oft Emigranten, aber auch Ikonen des sowjetischen Kinos. Häufig erinnerte Kasten an tragische Schicksale, in ihrer Zerrissenheit Spiegelbilder einer von Kriegen, Revolutionen und Umbrüchen geprägten Zeit; formal gelangen ihm nahezu lyrische Stimmungsbilder.

Wie Linz mit seiner Vergangenheit umgeht…

  • Mittwoch, 10. August 2005 @ 22:06
Geschichte Linz ist wohl wie kaum eine zweite Stadt Österreichs vom Nazifaschismus geprägt worden. Das wird allein schon am Wachstum von einer Provinzstadt mit 100.000 Einwohnern zu einer ausgeprägten Industriestadt mit weit über 200.000 Einwohnern in den sieben Jahren von 1938 bis 1945 deutlich. Darüber hinaus gab es Pläne, Linz zu einer "Führerstadt" mit 350.000 Einwohnern zu entwickeln, die glücklicherweise am fehlenden Kriegsglück der Faschisten scheiterten.

Das Findelkind Sidonie

  • Donnerstag, 16. Juni 2005 @ 22:11
Geschichte Die 1933 geborene Sidonie Adlersburg war als Findelkind von der Familie Josef und Hans Breirather liebevoll aufgenommen und gemeinsam mit dem Sohn Manfred aufgezogen worden. Es hätte alle Chancen gehabt, der Vernichtungsmaschinerie der Nazis - als Zigeunerkind stand Sidonie auf der Nazi-Liste minderwertiger Rassen - entgehen zu können.

Nach KommunistInnen benannte Straßen in Oberösterreich

  • Sonntag, 8. Mai 2005 @ 10:27
Geschichte In einigen oberösterreichischen Städten sind Straßen nach KommunistInnen, durchwegs handelt es sich um antifaschistische WiderstandskämpferInnen, benannt worden. Nachstehend eine kurze Übersicht:

Befreiung - Staatsvertrag - Neutralität

  • Samstag, 7. Mai 2005 @ 10:13
Geschichte Von Hans Hautmann

Wenn wir uns heute versammelt haben, um des 60. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs zu gedenken, so ist die Bezeichnung „Festveranstaltung“ sehr wohl gerechtfertigt. Denn dieser Krieg endete mit der vollkommenen Niederlage des Faschismus, er brachte die Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Herrschaft, der finstersten Zeit, die unser Land in seiner gesamten Geschichte erleben musste, er endete mit dem Sieg der Armeen der Anti-Hitler-Koalition und der um ihre Freiheit kämpfenden Völker Europas. Es war das ein Ereignis von epochaler Bedeutung, das zu einschneidenden Wandlungen auf dem Schauplatz der internationalen Politik führte. Mit dem historischen Sieg des Jahres 1945 wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der antifaschistische und nationale Befreiungskampf in einer Reihe von Ländern Europas und Asiens in sozialistischen Umwälzungen ausmünden konnte und in den kapitalistischen Ländern Umgestaltungen eintraten, die allgemeindemokratischen Charakter hatten und die Positionen der Parteien und Organisationen der arbeitenden Menschen stärkten.

Gedenktafelenthüllung für Antifaschisten in der Linzer Tabakfabrik

  • Montag, 2. Mai 2005 @ 14:58
Geschichte
Bei zahlreicher Beteiligung, darunter von VertreterInnen der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen und der ÖVP-Kameradschaft sowie von Angehörigen der Opfer, fand am 2. Mai 2002 in der Linzer Tabakfabrik die Enthüllung einer Gedenktafel für fünf im Kampf gegen den Hitlerfaschismus ums Leben gekommene Antifaschisten statt. Es sind dies Rudolf Kühberger, Hugo Müller, Heinrich Obermayr, Anton Schmelensky und Sepp Teufl.

KPÖ-Frauen für Straßenbenennung

  • Mittwoch, 27. April 2005 @ 22:22
Geschichte von Margit Kain

Im April des heurigen Gedenkjahres beschloss die Linzer KPÖ-Frauengruppe für die Errichtung eines Denkmals in Erinnerung der getöteten Frauen im Kaplanhof-Gefängnis vom 31. März 1945 einzutreten. Darüber hinaus soll eine Straße nach der kommunistischen Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig benannt werden.

Linzer KPÖ würdigte Gisela Tschofenig-Taurer

  • Mittwoch, 27. April 2005 @ 12:30
Geschichte Mit einer Kranzniederlegung beim Denkmal für die im Arbeitserziehungslager Schörgenhub im Bereich Siemensstraße/Daimlerstraße im Stadtteil Neue Heimat inhaftierten und ermordeten Antifaschistinnen ehrte die Linzer KPÖ am 27. April das Andenken an die kommunistische Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig-Taurer, die am 27. April 1945 wenige Tage vor Kriegsende ermordet wurde.

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