Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Befreiung - Staatsvertrag - Neutralität

  • Samstag, 7. Mai 2005 @ 10:13
Geschichte Von Hans Hautmann

Wenn wir uns heute versammelt haben, um des 60. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs zu gedenken, so ist die Bezeichnung „Festveranstaltung“ sehr wohl gerechtfertigt. Denn dieser Krieg endete mit der vollkommenen Niederlage des Faschismus, er brachte die Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Herrschaft, der finstersten Zeit, die unser Land in seiner gesamten Geschichte erleben musste, er endete mit dem Sieg der Armeen der Anti-Hitler-Koalition und der um ihre Freiheit kämpfenden Völker Europas. Es war das ein Ereignis von epochaler Bedeutung, das zu einschneidenden Wandlungen auf dem Schauplatz der internationalen Politik führte. Mit dem historischen Sieg des Jahres 1945 wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der antifaschistische und nationale Befreiungskampf in einer Reihe von Ländern Europas und Asiens in sozialistischen Umwälzungen ausmünden konnte und in den kapitalistischen Ländern Umgestaltungen eintraten, die allgemeindemokratischen Charakter hatten und die Positionen der Parteien und Organisationen der arbeitenden Menschen stärkten.

Gedenktafelenthüllung für Antifaschisten in der Linzer Tabakfabrik

  • Montag, 2. Mai 2005 @ 14:58
Geschichte
Bei zahlreicher Beteiligung, darunter von VertreterInnen der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen und der ÖVP-Kameradschaft sowie von Angehörigen der Opfer, fand am 2. Mai 2002 in der Linzer Tabakfabrik die Enthüllung einer Gedenktafel für fünf im Kampf gegen den Hitlerfaschismus ums Leben gekommene Antifaschisten statt. Es sind dies Rudolf Kühberger, Hugo Müller, Heinrich Obermayr, Anton Schmelensky und Sepp Teufl.

KPÖ-Frauen für Straßenbenennung

  • Mittwoch, 27. April 2005 @ 22:22
Geschichte von Margit Kain

Im April des heurigen Gedenkjahres beschloss die Linzer KPÖ-Frauengruppe für die Errichtung eines Denkmals in Erinnerung der getöteten Frauen im Kaplanhof-Gefängnis vom 31. März 1945 einzutreten. Darüber hinaus soll eine Straße nach der kommunistischen Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig benannt werden.

Linzer KPÖ würdigte Gisela Tschofenig-Taurer

  • Mittwoch, 27. April 2005 @ 12:30
Geschichte Mit einer Kranzniederlegung beim Denkmal für die im Arbeitserziehungslager Schörgenhub im Bereich Siemensstraße/Daimlerstraße im Stadtteil Neue Heimat inhaftierten und ermordeten Antifaschistinnen ehrte die Linzer KPÖ am 27. April das Andenken an die kommunistische Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig-Taurer, die am 27. April 1945 wenige Tage vor Kriegsende ermordet wurde.

Resolution Befreiung

  • Mittwoch, 27. April 2005 @ 10:26
Geschichte Im Frühjahr 1945 wurde Österreich durch die Truppen der Alliierten vom Faschismus befreit. Mit der Proklamation der 2. Republik am 27. April 1945 durch ÖVP, SPÖ und KPÖ wurde die Ära von vier Jahren austrofaschistischer und sieben Jahren nazifaschistischer Herrschaft beendet und ein unabhängiges, demokratisches Österreich wiederhergestellt. In der Moskauer Deklaration der Alliierten vom Herbst 1943 wurde das Wiedererstehen eines unabhängigen Österreich unterstützt und Österreich als erstes Opfer des Hitlerfaschismus bezeichnet, gleichzeitig aber auch die Mitschuld von ÖsterreicherInnen an den Verbrechen des Faschismus festgestellt und ein eigener Beitrag zur Befreiung verlangt. Einen wichtigen Anteil an diesem eigenen Beitrag hatte der aktive Widerstand, für den tausende Menschen ihr Leben gelassen haben und an welchem die KPÖ einen bedeutenden Anteil hatte

Alexander Dinböck: Am Beispiel von August Moser

  • Freitag, 22. April 2005 @ 11:30
Geschichte Der Wiederaufbau der Interessensorganisationen der Arbeitnehmer in Oberösterreich nach 1945 – Dargestellt am Beispiel von August Moser
Schriftenreihe der Johannes-Kepler-Uni Linz, Reihe B, Bd. 78

Der Gewerkschafter August Moser (1896-1986) aus Steyr war einer der Pioniere bei der Wiedergründung der Gewerkschaft Metall - Bergbau sowie der Arbeiterkammer in Oberösterreich nach dem 2. Weltkrieg. Doch bereits im Oktober 1950 wurde er von seiner Funktion als Bezirkssekretär fristlos entlassen und aus der Gewerkschaft ausgeschlossen.
Was war geschehen?

Personenkult als Religionsersatz

  • Donnerstag, 21. April 2005 @ 08:00
Geschichte Der Papst ist tot, endlich hat er seine Ruhe, sein Sterben hat lange genug gedauert. Millionen Menschen nahmen in einer medial gepushten Hysterie von ihm Abschied und machten damit einmal mehr den gesellschaftlichen Einfluss der Religion deutlich. Was Karl Marx als „Opium des Volkes“ definiert hatte, ist immer noch Realität. Nicht nur im fundamentalistischen Islam, dank des Antikommunisten Karol Wojtyla auch im angeblich so „aufgeklärten“ Europa.

Linker Widerstand - "Rote Hilfe" - Arbeiterwiderstand

  • Freitag, 11. März 2005 @ 10:27
Geschichte Von Winfried R. Garscha

Zur Begriffsbestimmung:
Was ist "linker" Widerstand? Was ist "Arbeiterwiderstand"?

"Arbeiterwiderstand" bezeichnet eine soziale Kategorie, die ihre organisatorische Verfestigung in den Betriebsgruppen der bis in die ersten Jahre des NS-Regimes hinein aktiven "Sozialistischen Arbeiterhilfe", vor allem aber der kommunistisch geführten "Roten Hilfe" erfuhr. Diese Form des Widerstands entstand vielfach spontan, als Reaktion auf die Verhaftung von Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Dienststellen - ich werde darauf noch näher eingehen.

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