Avrasya-Vertreter im Linzer Integrationsbeirat verbreiten rechtsextreme Propaganda
- Donnerstag, 18. Februar 2016 @ 08:00
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Empörung herrscht im Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) über den jüngsten Justizskandal bei einem Fall nationalsozialistischer Wiederbetätigung. Der bekannte Rechtsextremist Fred Duswald hatte im einschlägigen Magazin „Aula“ überlebende Häftlinge des KZ Mauthausen als „Landplage“ und als „Massenmörder“ beschimpft.
Auch 2016 ist es wichtig, daran zu erinnern, dass der 12. Februar 1934 für den Kampf um Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen alle Spielarten des Faschismus steht und ein wichtiger Wendepunkt in der österreichischen Geschichte war, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zum Jahrestag der Februarkämpfe fest. Alle Thesen einer „geteilten Schuld“ für die Februarereignisse sind daher entschieden zurückzuweisen, weil damit die Verantwortung für die Zerstörung der Demokratie vernebelt, der Austrofaschismus verharmlost und die Opfer zu Tätern gemacht werden.
Aktiven Handlungsbedarf bei Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) sieht die KPÖ-Oberösterreich im Zusammenhang mit der Einstellung des Verfahrens der Staatsanwaltschaft Graz gegen einen in der Zeitschrift „Aula“ der FPÖ-nahen Freiheitlichen Akademikerverbände veröffentlichen Artikels „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ des oberösterreichischen Rechtsextremisten Fred Duswald.
Schreiben der KPÖ-Oberösterreich an MKÖ-Vorsitzenden Willi Mernyi zur Neugestaltung der Befreiungsfeier in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.
Die ÖVP und das Rektorat der Johannes-Kepler-Universität haben mit der Teilnahme und den Ehrenschutz von LH Josef Pühringer und Rektor Meinhard Lukas beim Burschenbundball am 6. Februar 2016 offensichtlich alle Hemmungen bei der Aufwertung der von Burschenschaftern geführten FPÖ abgelegt, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fest.
Unter dem Motto "Aufstehen und Widersetzen!" ruft das Bündnis "Linz gegen Rechts" zu einer Demonstration gegen den Burschenbundball auf (Samstag, 6. Februar 2016, 16:30 Uhr,