Hofer und die Burschenschaften
- Samstag, 26. November 2016 @ 15:58
Faktensammlung von Hans-Henning Scharsach zum Präsidentschaftskandidaten und Burschenschafter Norbert HoferEin rechtsextremer, partiell neonazistisch, demokratie- und verfassungsfeindlich agierender Akademikerklüngel, aus dem die schlimmsten Nazi-Verbrecher und die brutalsten politischen Gewaltverbrecher der Nachkriegszeit hervorgegangen sind, hat Österreichs nach allen Umfragen stimmenstärkste Partei zuerst unterwandert, dann dominiert und zuletzt in Besitz genommen. Parteiführung, Parlament und sieben von neun Landesverbänden werden von Burschenschaftern dominiert. In den beiden verbliebenen Landesverbänden stehen Burschenschafter auf dem Sprung an die Spitze





Trotz schlechten Wetters kamen am Donnerstagabend rund 300 Menschen zum Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark, um an der traditionellen Kundgebung der Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) teilzunehmen. Diese Kundgebung, die von mehr als 40 Organisationen – darunter den Gewerkschaften und den Kirchen – mitgetragen wird, erinnert alljährlich an die Pogromnacht 1938, macht aber auch auf Rassismus und Antisemitismus heute aufmerksam.
Mit einer kraftvollen Demonstration – die Zahl der Teilnehmer_innen betrug laut Polizei 1.800, laut Veranstalter 4.000 Personen – reagierte am 29. Oktober 2016 das demokratische und antifaschistische Linz auf den rechtsextremen Kongress „Verteidiger Europas“ der trotz wochenlanger massiver Proteste sowie Aufforderungen prominenter Persönlichkeiten zur Absage an LH Pühringer (ÖVP) in den landeseigenen Redoutensälen stattfinden konnte.
Rede von KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner bei der Auftaktkundgebung der Demonstration „Linz stellt sich quer – Nein zum rechtsextremen Kongress“ am 29.10.2016 in Linz