Viele Gründe auch heuer am 1. Mai zu demonstrieren
- Sonntag, 1. Mai 2011 @ 15:41
Rede von Leo Furtlehner als Sprecher des Aktionskomitees 1. Mai beim Auftakt des alternativen 1. Mai 2011 im Linzer Volksgarten:Der 1. Mai ist seit 1890 der traditionelle weltweite Kampf- und Feiertag der Arbeiterinnenbewegung. Der 1. Mai steht für den Kampf für kürzere Arbeitszeit, für existenzsicherende Einkommen, für ein menschenwürdiges Leben. Ein kurzer Rückblick auf die politischen Ereignisse der letzten Wochen und Monate zeigt, dass es viele Gründe gibt auch heuer am 1. Mai zu demonstrieren:





Politik und Kapital erklären die Krise für überwunden: Nach einer kurzen Schrecksekunde haben sie auf Durchtauchen gesetzt, Lehren wurden nicht gezogen, Banken und Finanzwelt diktieren einen verschärften neoliberalen Kurs.
Für eine andere Welt! Gegen soziale und rassistische Spaltung, schlechte Jobs, Rechtsextremismus, Law & Order und Krieg!
Rund 500 Menschen demonstrierten bei einer Kundgebung im Linzer Schillerpark am 18. Februar 2011 gegen die Abschiebung von Melitus Onongaya.
Buena Vista ist zweistellig! Ende Oktober 2010 haben wir den 10. Solidaritätscontainer nach Kuba/Holguin abgefertigt. Von Stefan Krenn
„Aber Kuba ist aufgestanden, Kuba konnte sich selbst von der bastardischen Vormundschaft befreien. Kuba brach die Ketten, die sie an das Glück vom unterdrückerischen Imperium band, hat seine Reichtümer wiedergewonnen, beanspruchte seine Kultur und ließ seine souveräne Fahne als freies Territorium und Volk Amerikas wehen.“ (Fidel Castro, Erklärung von Havanna)