KPÖ kritisiert Beschwichtigungstaktik zum Westring
- Montag, 23. September 2013 @ 11:47
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Kommentar der VertreterInnen der Radlobby Österreich zum Statement der KPÖ in der vierten Anfragerunde auf http://www.radpublik.at "Die KPÖ hat sich immer mehr zur ausdrücklichen Befürworterin der Radanliegen hingearbeitet und analysiert die Verkehrsmissstände sehr tiefgehend."
Linz sollte sich ein Beispiel an Graz nehmen und einen Modellversuch für Gratis-Öffis in der Innenstadt im Bereich zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptbahnhof starten, fordert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. In Graz wurde mit Schulbeginn zunächst für ein Jahr befristet die öffentlichen Verkehrsmittel im Umgebungsbereich des Hauptplatzes gratis benutzt werden um den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen.
Die Radlobby Österreich stellt auf der Internet-Plattform https://www.radpublik.at/ die Anliegen der RadfahrerInnen zur Diskussion.
Die Radlobby Österreich hat die einzelnen Parteien unter die Lupe genommen und nachgefragt, wie sie sich für den Radverkehr in Österreich einsetzen wollen. Radlobby-Sprecher Alec Hager dazu: "Die KPÖ spricht drei wichtige Punkte direkt an: 'Kostenwahrheit im Verkehr, kürzere Wege und höherer Siedlungsdichten, Pendelförderung abschaffen' und denkt somit tatsächlich an Umordnung im Gesamtsystem Verkehr. Konkreteres speziell zum Radverkehr fehlt noch. Fazit: Ambitioniert."
Was für Linz gilt, muss natürlich auch für die Gemeinden östlich der Donau gelten, wendet sich KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner gegen das berüchtigte „Florianiprinzip“ in Hinblick auf die Pläne für eine Ostumfahrung, die Verbindung zwischen der Mühlkreisautobahn A7 und der Westautobahn A1. Die KPÖ begrüßt daher, dass mehrere Bürger_inneninitiativen in Engerwitzdorf, Steyregg, Luftenberg und Sankt Georgen an der Gusen sich gegen dieses neue Monsterverkehrsprojekt zur Wehr setzen.
Input von Gerlinde Grünn beim Sozialkonvent von KPÖ, GLB und EL am 20.4.2013 in Wien