Konstituierung mit gestörter Harmonie
- Donnerstag, 12. November 2009 @ 16:20
Im Bild: Protestaktion der Sozialistischen Jugend vor dem Linzer Rathaus gegen die Stadtwache und einen FPÖ-Sicherheitsstadtrat. KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn (Rechts im Bild) solidarisierte sich mit dieser Aktion.Als Routineakt erfolgte in weniger als einer Stunde am 12. November 2009 die Konstituierung des am 27. September neugewählten Linzer Gemeinderates (26 SPÖ, 17 ÖVP, 9 FPÖ, 7 Grüne, 1 BZÖ, 1 KPÖ), durch eine 2005 erfolgte Statutenänderung unter dem Vorsitz des direkt gewählten Bürgermeisters Franz Dobusch (SPÖ) anstelle eines Altersvorsitzenden und bei Anwesenheit zahlreicher ZuhörerInnen.





Interview mit Gerlinde Grünn
LINZ. Nach 18 Jahren ist die KPÖ erstmals wieder im Linzer Gemeinderat vertreten. Die OÖN sprachen mit der KP-Mandatarin Gerlinde Grünn.



Nachdem Linz als eine Lieblingsstadt Hitlers bekannt ist, ist es unumgänglich, dass sich die Kulturhauptstadt dazu „outet“. Auch Linz hat spät mit der Aufarbeitung begonnen. Die Opferverbände mussten noch in Eigenregie das (hässliche) Denkmal am Bernaschekplatz errichten lassen, obwohl es eine Kunstschule gegeben hätte. Aber inzwischen muss man anerkennen, dass vom Stadt- und Landesarchiv viel geleistet wurde. 


